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Sogar auf Hawaii Spuren hinterlassen

Rückblick auf 50 Jahre Luhdener SV Sogar auf Hawaii Spuren hinterlassen

Zwischen Fritz Schmidt und dem Luhdener Sportverein besteht eine Art Symbiose. Der Pensionär war für den Verein in diversen Funktionen tätig.

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Fritz Schmidt ist auf Spurensuche – für „seinen“ LSV.

Quelle: sig

Luhden. Das 50-jährige Bestehen des LSV hat er zum Anlass genommen, die Geschichte dieser Gemeinschaft in Bildern und Texten zu erfassen. Das Ergebnis ist jetzt auf einer DVD zu sehen.

 Die SN wollten von ihm wissen, was er dafür alles zusammengetragen hat. Seine Antwort: „Genau gesagt waren es 2540 Elemente wie Fotos, Zeitungsausschnitte, Jahreszahlen, schriftliche Hinweise und Volkslaufplaketten, die ich bearbeitet habe. 1760 davon wurden Mitgliedern und Interessenten im Vereinsheim gezeigt.“ Die ersten Bilder, die dem Chronisten vorlagen, stammten von dem früheren Schulleiter Rolf Koch und waren noch schwarz-weiß. Viele Fotos lieferte anschließend der damalige LSV-Pressewart Manfred Gewecke. Seit 1977 hat Fritz Schmidt auch selbst fotografiert und sich einen großen Fundus geschaffen. Anderes Bildmaterial, das man ihm zur Verfügung stellte, wurde zusätzlich eingescannt.

 Der LSV-Historiker hat mit dieser Arbeit im Winter 2014/15 begonnen. Eine große Rolle spielten in der Vergangenheit des Luhdener SV die Volksläufe, die Schmidt bis zur 25. Ausrichtung leitete und an denen bis zu 500 Starter teilnahmen. Gleichzeitig war er auch für die Wandertage zuständig, die über den heimischen Raum hinausführten. Irgendwie schien es logisch zu sein, dass er sich einige Zeit auch für die Leichtathletik engagierte.

 1985 befassten sich die ersten Aktiven in Luhden mit Triathlon. Sie nahmen sogar am Maschsee-Triathlon in Hannover teil. Und das Team, dem Willi Struckmeier, Siegfried Kaboth und Fritz Schmidt angehörten, wurde in seiner Altersklasse sogar Niedersachsenmeister. Eine zweite Mannschaft kam auf den vierten Platz. Das Schwimmtraining wurde im Bückeburger Bergbad oder in den Kieslöchern von Cammer bis Rinteln absolviert. Für das Radfahren suchte man sich Strecken bis Minden und zurück aus. Gelaufen wurde viel in Richtung Wesergebirge. Schmidt: „Die Spuren des Luhdener SV führten auch durch viele Orte in Europa und sogar bis nach Hawaii.“

 1999 machte Schmidt mit den Volksläufen Schluss. Dafür organisierte er noch elf Herbstwanderungen mit Übernachtungen in verschiedenen Jugendherbergen. Der Einsatz des LSVers war allumfassend. Als der Trimmsport in Mode kam, zeichnete er selbst zehn Jahre lang die Motive für die Plaketten, die der Verein anschließend herstellte und überreichte. Schmidt war Techniker, und seine Linien waren ihm auf Dauer zu gerade. Deshalb reichte er diese Aufgabe später an eine Künstlerin weiter. Die habe mehr mit Schwung gezeichnet, bekannte er.

 Es ist eine Fülle von Ereignissen, auch aus anderen Sparten, die auf der DVD zusammengetragen wurden. Das erste Exemplar hat der Ehrenvorsitzende Konrad Voigt zum Geburtstag erhalten. Das wird nicht das einzige Exemplar sein, das Schmidt herstellt. Eines gehört mindestens ins Vereinsarchiv, und dann dürfte es noch weitere Interessenten geben, die sich gern an die ereignisreichen vergangenen Jahrzehnte im LSV erinnern. sig

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