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Satte 107.000 Euro Überschuss

Rat verabschiedet Haushalt Satte 107.000 Euro Überschuss

Der Rat der Gemeinde Luhden hat den Haushaltsplan 2017 von Gemeindedirektor Andreas Kunde abgenickt. Dieser weist im Ergebnishaushalt einen Überschuss in Höhe von 107.000 Euro aus, resultierend aus Erträgen in Höhe von 1.667.300 Euro, denen Aufwendungen in Höhe von 1.560.300 Euro gegenüberstehen.

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Bei der Haushaltssitzung des Ortsparlamentes erläuterte der Gemeindedirektor Andreas Kunde (r.) den Ratsmitgliedern das von ihm erstellte Zahlenwerk.

Quelle: wk

Luhden. Eine Kreditaufnahme für Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen ist nicht vorgesehen. Stattdessen wird der für dieses Jahr geplante Bau eines Gehweges in der Neuen Straße (Investitionsvolumen: 45.000 Euro) durch Erschließungsbeträge respektive aus Eigenmitteln finanziert.

Bei den Erträgen rechnet die Gemeinde mit Steuereinnahmen in Höhe von 1.137.700 Euro, die sich wie folgt zusammensetzen: Gewerbesteuer 1 Million Euro, Einkommensteueranteil 420.000 Euro, Umsatzsteueranteil 57.000 Euro, Grundsteuer B 127.000 Euro, Grundsteuer A 5400 Euro und Hundesteuer 5300 Euro.

Auf der Ausgaben-Seite sind demgegenüber die von der Gemeinde zu zahlende Kreisumlage (677.700 Euro), die Samtgemeindeumlage (467.500 Euro) und die Gewerbesteuerumlage (206.100 Euro) erwähnenswert.

Abschreibungen in Höhe von 58.700 Euro

Zu Buche schlagen im Ergebnishaushalt laut Kunde zudem diverse Abschreibungen für getätigte Investitionen, die in diesem Jahr zu einem voraussichtlichen Abschreibungsaufwand in Höhe von insgesamt 58.700 Euro führen. Einzelpositionen sind unter anderem – geschätzte – Abschreibungen für den Straßenausbau im Gewerbegebiet (36.100 Euro), für die Sporthalle (9100 Euro), für „Allgemeines Grundvermögen/Straßen“ (7900 Euro), für die Straßenbeleuchtung (2500 Euro), für „Allgemeines Grundvermögen/bebaute Grundstücke“ (2000 Euro) und für Sportanlagen (800 Euro).

Wie der Gemeindedirektor erläuterte, betrugen die Schulden zu Beginn des aktuellen Haushaltsjahres 119.971,29 Euro. Durch die laufenden Tilgungszahlungen wird der Schuldenbestand zum Jahresende 2017 um 10.031,07 Euro auf voraussichtlich 109.940,22 Euro reduziert werden, was dann einer Pro-Kopf-Verschuldung in Höhe von 101,70 Euro entspreche.

Geld sparen durch Umschuldung

Angesichts des für 2017 erwarteten Haushaltsüberschusses und des gut gefüllten Luhdener Sparbuchs empfahl Thomas Beckmann (Sprecher der Gruppe CDU/Bündnis 90/Die Grünen im Gemeinderat) der Verwaltung, einen der beiden bestehenden Kreditverträge zu überprüfen. Und zwar dahingehend, ob es möglich und sinnvoll ist, jenes von der Gemeinde derzeit mit knapp drei Prozent Zinsen zu bedienende Darlehen umzuschulden, um auf diese Weise Geld zu sparen.

Bernd Gliese, der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, gab zu bedenken, dass der für die Instandhaltung des an der Sporthalle gelegenen Spielplatzes in den Haushalt eingeplante Betrag (200 Euro) seines Erachtens zu niedrig angesetzt sei. Hintergrund ist, dass sich die Sozialdemokraten eine Aufwertung des Spielplatzes wünschen, die entsprechend mehr Geld kosten würde. Letztlich sah Gliese in dem jetzigen Haushaltsansatz aber insofern kein Problem, als dass man später im Jahr ja auch noch sich eventuell ergebenden „außergewöhnlichen Aufwendungen“ zustimmen könne. wk

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