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Luhden Stolz auf die vielen Atemschutzgeräteträger
Schaumburg Eilsen Luhden Stolz auf die vielen Atemschutzgeräteträger
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00:18 11.01.2018
Sie werden befördert: Florian Brandt (von links), Dirk Held und Dominik Lange. Quelle: möh
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Luhden

Die Feuerwehrleute geben sich alle Mühe, um nicht nur bei Bränden, sondern auch bei Einsätzen aller Art zur Stelle zu sein und Hilfe zu leisten. Zudem tragen die Brandschützer noch zur Förderung der Dorfgemeinschaft bei, wenn sie ein Osterfeuer und ein Aufstellen eines Maibaums veranstalten. Dafür setzen die Kameraden unentgeltlich große Teile ihrer Freizeit ein.

 Ortsbrandmeister Thomas Hahne freute sich besonders, als er auf der Hauptversammlung verkünden durfte, dass die Wehr 2017 viele Spenden von Privatleuten bekommen habe – als Dankeschön.

 Gruppenführer Marcus Struckmeier führte den Mitgliedern vor Augen, was für Dienste abseits von offiziellen Einsätzen geleistet würden. Die Skala reicht von Brandschutzerziehung in den Kindertagesstätten, über Ausbildungsabende bis hin zu den Hydranten, die in jedem Jahr winterfest gemacht werden müssten. Struckmeier berichtete zudem, dass die Wehr im vergangenen Jahr offiziell einen Einsatzleiterdienst mit fünf Kameraden ins Leben gerufen habe. Der Dienst sehe vor, dass in jeder Woche eine andere Führungskraft die Hauptverantwortung trage. Er habe sich bewährt und werde auch in diesem Jahr praktiziert.

 „Im Einsatzjahr 2017 ist die Wehr mit ihren Fahrzeugen 2534 Kilometer gefahren“, teilte Gerätewart Matthias Bölsing der Versammlung mit.

 Sein Namenskollege, Atemschutzgerätewart Daniel Bölsing, berichtete, dass die Wehr über 13 Atemschutzgeräteträger verfüge. Dieses bedeute einen neuen Höchstwert, auf den man stolz sein könne. Zusammen mit Buchholz habe man zwei Übungen, speziell mit Atemschutz, veranstaltet.

 Der Sicherheitsbeauftragte Achim Schlake freute sich, dass es im vergangenen Jahr keinen Unfall gegeben habe. Er verkündete, demnächst das Thema „Hygiene bei Einsätzen“ mehr in den Vordergrund zu schieben, um damit noch sorgfältiger umzugehen.

 Und was darf auf keiner Hauptversammlung einer Wehr fehlen? Beförderungen. So freuten sich jetzt Ortsbrandmeister Thomas Hahne und dessen Stellvertreter Frank Wolf, Mikro Metzner und Axel Poerschke zu 1. Hauptfeuerwehrmännern zu ernennen. Zu Oberfeuerwehrmännern beförderten sie Dominik Lange, Dirk Held und Florian Brandt. Thorsten Lange wurde Oberlöschmeister.

Engagement würdigen

Bürgermeister Rüdiger Schmidt erklärte, dass das Engagement der Feuerwehr nicht hoch genug gewürdigt werden könne, zumal sich die Aufgaben ständig wandelten und immer neue hinzukämen. Er überreichte Thomas Hahne den obligatorischen Umschlag als äußeres Zeichen der Verbundenheit. Ebenfalls mit einem „rechteckigen Blumenstrauß“ wartete Heeßens Bürgermeister Harald Bokeloh auf. „Es ist auf keinen Fall selbstverständlich“, so betonte er, „dass die Männer und Frauen auf ihre Freizeit verzichten, um anderen Menschen bei Gefahr zur Seite zu stehen.“ Der Brandschutz in der Gemeinde Heeßen wird von der Luhdener Wehr übernommen.

 Als Vertreterin des Samtgemeindebürgermeisters überbrachte Svenja Edler die Grüße des Rates und der Verwaltung der Samtgemeinde. Diese Grüße und der Dank seien nicht obligatorisch, sondern ernst gemeint. Edler: „Wir wissen, was wir an Ihnen haben.“ Daher müsse auch die Ausstattung der Wehr vernünftig sein, zumal speziell Luhden noch „mit der A2“ belastet sei. Sie sprach die Hoffnung aus, dass die Wehr in diesem Jahr von großen Einsätzen und vielen Fehlalarmen verschont bleiben möge.

 Übrigens: Ortsbrandmeister Hahne begrüßte zur Hauptversammlung auch den Ehrenortsbrandmeister Heinrich Schwarze sowie die Vertreter der anderen Feuerwehren in der Samtgemeinde und eine Abordnung der Werksfeuerwehr Lebenshilfe. möh

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