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Supermarkt-Überfall: Zugriff auf der A 44

Täter des Penny-Überfalls gefasst Supermarkt-Überfall: Zugriff auf der A 44

Ermittlungserfolg für die Polizeibehörden: Der bewaffnete Raubüberfall vom 26. Januar auf den Penny-Markt in Luhden ist sehr wahrscheinlich aufgeklärt. Wie das Kommissariat in Bückeburg in einer Pressenotiz mitteilte, seien fünf Verdächtige festgenommen worden. Ihnen werden weitere Überfälle in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen vorgeworfen.

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Die mutmaßlichen Täter des Überfalls auf den Penny-Markt in Luhden sind festgenommen worden.

Quelle: kk

Luhden. Der Luhdener Fall und weitere Taten seien durch die länderübergreifende Ermittlungsarbeit der Kriminalisten unter Hinzuziehung der ermittelnden Staatsanwaltschaften in Bückeburg, Gießen und Arnsberg gelöst worden, erläutert Polizeisprecher Matthias Auer.

 Die Ermittlungen führten zu fünf Männern, drei Heranwachsenden und zwei Erwachsenen, aus dem sauerländischen Arnsberg. Mit einem spektakulären Einsatz konnten vier der fünf Männer von Beamten des Mobilen Einsatzkommandos Köln und des Spezialeinsatzkommandos Dortmund auf der Autobahn 44 in der Nähe von Werl festgenommen werden. Der Zugriff erfolgte bereits am 23. Februar. Die Tatverdächtigen sollen auf dem Weg zu einem neuen Überfall gewesen sein. Ihnen werden mindestens acht Überfälle auf Penny- und Lidl-Märkte in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen vorgeworfen. Die abschließenden Ermittlungen wegen „bandenmäßigen Raubes“ werden jetzt durch die Staatsanwaltschaft in Arnsberg geführt.

 Der Penny-Markt in Luhden war wie berichtet am 26. Januar kurz vor Geschäftsschluss von drei Männern überfallen worden. An diesem Montagabend hatte einer von ihnen, wohl zunächst als Kunde getarnt, den Markt ausspioniert. Kurz darauf kam er maskiert mit zwei Komplizen zurück. Die Räuber bedrohten zwei Mitarbeiterinnen mit einem Revolver und einer Brechstange, erzwangen die Herausgabe des Tresorschlüssels und fesselten die Angestellten.

 Die Räuber öffneten den Tresor, entwendeten einen vierstelligen Bargeldbetrag und flüchteten. Für ein Innenfach fehlte ihnen der Schlüssel. Der Versuch, es mit der Brechstange aufzubrechen, scheiterte.

 Die Mitarbeiterinnen des Marktes konnten sich selbst befreien und die Polizei verständigen. Sie gaben recht präzise Täterbeschreibungen ab. Dennoch verlief eine sofort eingeleitete Großfahndung ergebnislos.

 Polizeibeamte konnten am Tatort jedoch Spuren wie Fingerabdrücke sicherstellen, die dann in die überregionale Ermittlungsarbeit einflossen. kk

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