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Zu wenig Mitglieder für Satzungsänderung

Eilsener „Igel“ muss nochmal ran Zu wenig Mitglieder für Satzungsänderung

Da ist die Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft zur Förderung und Erhaltung der Lebensqualität in der Samtgemeinde Eilsen, abgekürzt „Igel“, schon sehr gut besucht.

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Die Verantwortlichen der Interessengemeinschaft (von links): Rainer Wolff, Kerstin Nottmeyer, Herbert Hagen, Paul Mühe Sen. und Ulrich Gramkow.

Quelle: möh

Luhden. Dennoch muss Vorsitzender Herbert Hagen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gleich zu Beginn mitteilen: „Das, was wir heute Abend wollten, können wir nicht erledigen“. Der Grund: Igel möchte seine Satzung modernisieren. Hierfür waren an dem Abend aber dennoch nicht genügend Mitglieder vorhanden. So wird eine neue Versammlung einberufen, auf der dann die Satzungsänderung beschlossen werden kann, ohne Rücksicht auf die Zahl der Versammlungsteilnehmer. Als Termin ist bereits der 25. Februar 2015 festgesetzt.

 Der „Igel“-Vorstand nutzte aber den Abend im Restaurant Panorama, die Mitglieder über einige kommende Termine zu informieren. So soll auf jeden Fall eine Winterwanderung stattfinden. Allerdings nur dann, wenn Schnee gefallen ist. „Chef“ Hagen: „Dann laden wir ganz kurzfristig ein, zur Not auch per Telefon“. Entschlossen hat sich die Interessengemeinschaft auch, im kommenden Jahr mit wenigstens einer Mannschaft am Bouleturnier der Gemeinde Luhden teilzunehmen. Ferner stehen die Aktion „saubere Landschaft“ und die bereits traditionelle Reinigung der Aue, gemeinsam mit dem Gemeinderat Heeßen, wieder auf dem Programm. Bei der Aue-Reinigung muss „Igel“ allerdings abwarten, bis die offizielle Brut- und Setzzeit vorbei ist. Mit Hockdruck wird auch an der Aktualisierung der Internetseite des „Igel“ gearbeitet. Diese Seite, so erklärte Beisitzer Jörg Möller, werde bis spätestens Mitte Januar ein neues und moderneres Gesicht haben.

 Auslöser für die Änderung der Satzung war eigentlich nur die Tatsache, dass der Schriftführer Ulrich Gramkow über keinen Sitz im eigentlichen Vorstand verfügt, und das, obwohl er sehr viel Arbeit erledigt. Gesagt, getan. „Igel“ beschloss, den Vorstand um den Schriftführer zu erweitern. Allerdings lehnte das zuständige Amtsgericht in Bückeburg die Satzungsänderung ab – die war im Mai beschlossen worden – weil zu wenige Mitglieder da waren. Der „Igel“-Vorstand tagte erneut und sprach sich dafür aus, die gesamte Satzung, die nicht mehr als zeitgemäß angesehen wurde, zu überarbeiten und in einigen Punkten an die Realität anzupassen.

 In der am 25. Februar letztendlich zu ändernden Satzung soll auch ferner aufgenommen werden, dass „Igel“ Kinder-, Jugend, Bildungs- und soziale Einrichtungen in der Samtgemeinde fördern darf. Vorsitzender Hagen: „Dieses gehört einfach zur Lebensqualität, deren Förderung bereits Zweck unseres Vereins ist.“ Außerdem soll ermöglicht werden, wenn zu einer Versammlung nicht genügend Mitglieder kommen, um eine wichtige Entscheidung fällen zu können, das Treffen zum Beispiel nach einer Wartezeit von 15 Minuten erneut einzuberufen und nicht wochenlang warten zu müssen. Der Vorstand der Interessengemeinschaft ist jedenfalls davon überzeugt, mit der überarbeiteten Satzung, flexibler und vor allem schneller arbeiten zu können. möh

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