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300 Hydranten in der Samtgemeinde

Eilsen / Feuerwehr 300 Hydranten in der Samtgemeinde

Es ist eine Pflichtaufgabe, der sich die Freiwillige Feuerwehr in jedem Herbst stellen muss. Bevor der Winter mit Eis und Schnee kommt, überprüft sie die Wasserhydranten auf ihre Funktionsfähigkeit.

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Drei Luhdener Brandschützer, beobachtet vom Feuerwehrnachwuchs, überprüfen einen Hydranten in Heeßen.

Quelle: möh

Eilsen. In der Samtgemeinde Eilsen sind rund 300 Wasserentnahmestellen vorhanden, davon allein 96 in Bad Eilsen, wie Ortsbrandmeister Andreas Mohr erläuterte. Seine zwölf Aktiven, die zu diesem Dienst eingeteilt waren, teilten sich in vier Gruppen auf. Ein Team marschierte sogar zu Fuß los. Allerdings wurden von dieser Mannschaft nur die Hydranten rund um das Feuerwehrgerätehaus überprüft.

 Lediglich mit drei Gruppen waren die Brandschützer aus Luhden unterwegs, die nicht nur in ihrer Gemeinde, sondern auch in Schermbeck und in Heeßen die Wasserentnahmestellen zu prüfen hatten. Auch dort waren die Teams mit entsprechenden Karten ausgerüstet, damit kein Hydrant vergessen wurde, wie der stellvertretende Ortsbrandmeister Frank Wolf erklärte. Es sei wichtig, dass sie bei einem Brandeinsatz immer ohne Verzögerung auf Wasser zurückgreifen könne. Die Deckel der Unterflurhydranten schließen mit dem Boden ab. Daher müssen die Abdeckungen zunächst oft von Moos, Gras und Dreck befreit werden, bevor die eigentliche Arbeit beginnen kann.

 Jeder Deckel eines Hydranten wird geöffnet, und die Wehr kontrolliert, ob Wasser kommt und ob der Wasserablauf funktioniert. Bevor der Hydrant wieder geschlossen wird, legt die Feuerwehr einen Kunststoffeinsatz in das Loch. Damit wird verhindert, dass der Deckel einfriert. Die Plastikeinsätze haben sich bewährt, da sie widerstandsfähig sind und nicht jedes Jahr erneuert werden müssen.

 Bemerken die Aktiven der Wehr Mängel, die nicht gleich vor Ort beseitigt werden können, werden diese akribisch aufgeschrieben und an die Samtgemeinde weitergeleitet. In der Regel wird dann der Bauhof aktiv. Ist dieser nicht in der Lage, die Fehler zu beheben, werden entsprechende Firmen oder die zuständigen Stadtwerke eingeschaltet.

 Die jährliche Überprüfung der Hydranten hat einen weiteren Effekt: Die aktiven Brandschützer lernen in ihrem Einsatzgebiet das gesamte Netz der Wasserentnahmestellen kennen. Manchmal, so die Feuerwehr, sind die Hydranten aber trotz Lagekarten nicht so einfach zu finden, da sie von einer Hecke überwuchert sind. So sind die Feuerwehren immer dankbar, wenn die Hausbesitzer darauf achten, wo ein Hydrat vorhanden ist und das entsprechende Hinweisschild oder die Abdeckung freischneiden.  möh

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