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Samtgemeinde Eilsen 57 Prozent mehr Geld fürs Tierheim
Schaumburg Eilsen Samtgemeinde Eilsen 57 Prozent mehr Geld fürs Tierheim
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00:21 12.01.2015
 Im Tierheim geht es beengt zu: Katzen bei der gemeinsamen Mahlzeit. Quelle: Archiv
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Von Thomas Meinecke Eilsen

 Wie John Pyka vom Verein „Aktion Tier“ im Samtgemeinderathaus erläutert hatte, benötigen Tierheime einen verlässlichen Sockelbetrag, um wirtschaftlich über die Runden zu kommen. Dieser hänge ab vom Einzugsbereich der jeweiligen Einrichtung. Dabei gelte eine Faustformel, der zufolge eine Kommune sich mit einem Betrag von etwa 80 Cent pro Einwohner an der Finanzierung des für sie zuständigen Heimes beteiligen solle. Bis zum Jahreswechsel erreichten unter sämtlichen Geldgebern der Bückeburger Einrichtung allein die Städte Obernkirchen (79 Cent/Einwohner) und Bückeburg (74 Cent/Einwohner) den empfohlenen Richtwert. Deutlich abgeschlagen rangierten auf den Plätzen die Städte Rinteln (56 Cent), die Gemeinde Auetal (54 Cent) und – als Schlusslicht – die Samtgemeinde Eilsen mit einem Pro-Kopf-Zuschuss von 51 Cent.

 Nicht erst nach einer Besprechung der beteiligten Kommunen war den Vertretern aus der Samtgemeinde klar, dass für sie Handlungsbedarf besteht. Zum einen geht es nicht um das ganz große Geld, andererseits war der Betrag zuletzt im Jahr 2010 angepasst worden. Bei derzeit 6682 Einwohnern würde der Zuschuss der Empfehlung zufolge sinnvollerweise 5350 Euro betragen. Tatsächlich jedoch war die Samtgemeinde bislang mit einem Betrag von 3410 Euro an der gemeinsamen Finanzierung der Einrichtung beteiligt. Zwar beträgt der relative Kostenanstieg aus Eilser Blickwinkel enorme 57 Prozent, tatsächlich jedoch verbergen sich dahinter lediglich absolute Mehrkosten in Höhe von 1940 Euro.

 Angesichts eines Millionenhaushaltes ist das ein für den Haushalt der Samtgemeinde verkraftbarer Posten. Weshalb die Politiker auch nicht gezögert haben, den Kostenanteil der Samtgemeinde auf jährlich 5350 Euro anzuheben.

 Im Bückeburger Tierheim am Hasengarten werden rund 200 Hunde, Katzen und Kleintiere untergebracht und versorgt. Das kostet. Konkret: Futter, Tierarztkosten und der Betrieb des Hauses schlagen jährlich mit rund 250000 Euro zu Buche. Würden alle Mitgliedsgemeinden ihren Zuschussanteil auf besagte 80 Cent für jeden der insgesamt 66462 Einwohner anheben, so erhielte die Einrichtung auf diesem Weg 53170 Euro an Zuschuss erstattet. Weitere 15000 Euro steuert der Verein über die Mitgliedsbeiträge bei. Der große Rest macht 181830 Euro aus, knapp 73 Prozent der Gesamtkosten. Den muss der Verein über das Einsammeln von Spenden immer wieder selbst aufbringen – stets eine Herkulesaufgabe.

 Die Vertragskommunen zahlen ausschließlich für Fundtiere. „Für die Kommunen ist ein Fundtier nur solch ein Tier, welches seinem Halter erwiesenermaßen abhandengekommen ist“, hatte Monika Hachmeister als Vorsitzende des Tierschutzvereines kürzlich in dieser Zeitung erläutert. Dabei gibt es eben einen Unterschied zwischen einem solchermaßen beschriebenen „Fundtier“ und einem „herrenlosen Tier“. Durchs Raster fallen dabei nämlich die vielen von ihren Besitzern „entsorgten“ Vierbeiner und deren Nachkommen. Durchs Raster fallen andererseits auch jene Fälle, in denen Tiere durch Tod oder Pflegebedürftigkeit ihrer Besitzer herrenlos werden.

Von Thomas Meinecke

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