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Bergmann zieht davon

Einzelstimmen Bergmann zieht davon

Legt man die Zahl der Einzelstimmen bei der Wahl zum Samtgemeinderat zugrunde, ist Bad Eilsens Bürgermeisterin Christel Bergmann die mit Abstand beliebteste Politikerin Eilsens. 801 Stimmen vereinigte die SPD-Spitzenkandidatin auf sich.

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Quelle: Grafik: Elze

Samtgemeinde Eilsen. Auf den „Rängen“ folgen Einzelbewerber Gerhard Hasse (489) aus Heeßen und der Buchholzer Bürgermeister Hartmut Krause (446), der als WiB-Politiker auf der CDU-Liste kandidierte. Entsprechend gerührt war Bergmann auch nach der Wahl: „Ein tolles persönliches Ergebnis“ habe sie da ihren Wählern zu verdanken. Ansonsten hielt sich ihre Freude aber eher in Grenzen, musste die SPD doch 5,7 Prozentpunkte Verlust hinnehmen – das bedeutet sieben Sitze und damit einer weniger als 2011. Bergmann setzt ihre Hoffnung aber auf die langjährigen Partner von den Grünen. Diese sind mit Yannick Schneeweiß und Heinz-Hardy Hoffmann diesmal nämlich gleich mit zwei Ratsmitgliedern vertreten.

Gute Chancen für die Zukunft

Für die CDU bleibt es bei acht Sitzen, sie legte um 2,9 Prozentpunkte zu. Spitzenkandidatin Dagmar Söhlke sieht darin vor allem gute Chancen für die Zukunft: „Das Karussell hat sich gedreht, wir haben uns verjüngt“, sagte sie durchaus zufrieden im Gespräch mit unserer Zeitung.

Diese Verjüngung bedeutet für die CDU aber auch, dass sie in Zukunft auf zwei erfahrene Kommunalpolitiker im Samtgemeinderat verzichten muss. Karl-Heinz Voigt schaffte den Sprung in den Rat nicht wieder. Noch überraschender kommt für viele, dass auch der bisherige Ratsvorsitzende Wilhelm Dreves nicht wieder gewählt wurde. Dreves bleibt den Christdemokraten aber im Kreistag und im Gemeinderat Bad Eilsen erhalten.

Noch einmal kräftig an Stimmen zu legte Einzelbewerber Gerhard Hasse. In der Vergangenheit hatte er eine Gruppe mit der CDU gebildet. Seine Entscheidung, mit wem er in Zukunft zusammenarbeitet, will Hasse von Gesprächen über Einzelthemen abhängig machen. Es gäbe noch eine Reihe von „Baustellen“, die ihm am Herz lägen.

Bliebe es bei der Konstellation CDU/Hasse und SPD/Grüne herrschte weiterhin ein Patt im Samtgemeinderat. Den Ausschlag könnte dann die Stimme von Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann geben. wk

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