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Es gibt mehr Geld: Welcher Verein wie viel bekommt

Eilsen / Politiker stocken Zuschüsse auf Es gibt mehr Geld: Welcher Verein wie viel bekommt

Die Bürgervertreter wollen die jährlichen Zuschüsse für Vereine in Eilsen sowie für Einrichtungen im Landkreis Schaumburg aktuell von 1000 auf 1500 Euro erhöhen. Möglich wird das nach Meinung der Politiker, weil das Jahr 2011 für die Samtgemeinde finanziell besser als erwartet gelaufen ist.

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Zahltag für Vereine: Für sie greifen Eilser Politiker dieses Jahr tiefer in die Kasse.

Quelle: tw

Eilsen (tw). Erstmals soll dabei auch der neu gegründete Förderverein der Jugendfeuerwehr in den Genuss von Geld kommen. Nachdem sich zuvor bereits der Finanzausschuss unter Regie von Hans-Jürgen Winkelhake (SPD) darauf geeinigt hatte, hat nun auch der Samtgemeinderat die Verteilung der Mittel während seiner jüngsten Zusammenkunft im „Heeßer Krug“ kommentarlos gebilligt.
Damit gilt: Der Awo-Kreisverband Schaumburg und der Heimat- und Kulturverein (HKV) Eilsen erhalten jeweils 400 Euro; jeweils 250 Euro bekommen der Förderverein der Jugendfeuerwehr und das Mädchen- und Frauenberatungszentrum „Basta“ in Stadthagen; 200 Euro sollen auf die Arbeitsgemeinschaft „Den Kindern von Tschernobyl“ entfallen.
Geplant war es anfangs anders: So hatte die CDU zunächst eine Fördersumme von nur 1000 Euro vorgesehen. Dieser Betrag hätte dem entsprochen, was auch bislang gezahlt worden war. Demnach sollten HKV und Awo laut Dagmar Söhlke jeweils 400 Euro bekommen; die AG „Den Kindern von Tschernobyl“ sollte mit 200 Euro bedacht werden; „Basta“ sollte leer ausgehen.
Die SPD hatte durch Jürgen Schmökel eine eigene und andere Rechnung aufgemacht. So sollte der HKV 500 Euro, „Basta“, die AG „Den Kindern von Tschernobyl“ und Awo je 250 Euro erhalten – was untern Strich eine Gesamtausschüttung von 1250 Euro bedeutet hätte.
Wenn aufgestockt werden soll, will Thomas Beckmann (CDU) die 250 Euro, die die SPD für „Basta“ vorgesehen haben, lieber dem Förderverein der Jugendfeuerwehr zugute kommen lassen. Da „Basta“ laut Gerhard Hasse gute Arbeit leistet, schlägt der Heeßer Unabhängige als Kompromiss vor, beide mit je 250 Euro zu bedenken.
Zum Vergleich: In den Jahren 2010 und 2011 hatte der HKV von der Samtgemeinde 500 Euro, „Basta“ und Awo jeweils 250 Euro erhalten. Aktuell beantragt hatte „Basta“ einen Zuschuss von 1810 Euro; die AWO hatte um 1500 Euro gebeten; die Bewährungshilfe Bückeburg, der HKV und die AG „Den Kindern von Tschernobyl“ hatten keine Beträge genannt. Der kürzlich gegründete Förderverein der Jugendfeuerwehr hatte keinen Antrag gestellt; nicht, weil er das Geld nicht nötig hätte, sondern weil ihm die Chance, Zuschüsse der Samtgemeinde abzugreifen, schlichtweg noch nicht gegenwärtig war. Leer geht jetzt einzig die Bewährungshilfe Bückeburg aus.
Für den Förderverein der Jugendfeuerwehr rührt Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann derzeit die Werbetrommel: „Ich bin selbst Mitglied. Der Beitrag kostet nur 24 Euro im Jahr. Das sind lediglich zwei Euro pro Monat.“

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