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Flutlicht-Frage: Jetzt sieht’s gut aus für die Kicker

Eilsen / Rat nimmt Beleuchtung für Sportplatz Heeßen in Etat auf Flutlicht-Frage: Jetzt sieht’s gut aus für die Kicker

Die Bürgervertreter der Samtgemeinde wollen bis zu 70000 Euro in eine Flutlichtanlage für den Sportplatz Heeßen stecken. Der Posten ist als eine von drei Kreditermächtigungen Teil des Etats für 2012, den der Eilser Rat unter Regie von Dr. Wilhelm Dreves (CDU) bei seinem jüngsten Treffen im Hotel „Heeßer Krug“ einstimmig verabschiedet hat.

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Der Samtgemeinderat hat für den aktuellen Etat eine Kreditermächtigung über 70000 Euro durchgewunken – von dem Geld soll auf dem Sportplatz Heeßen (Foto) eine Flutlichtanlage installiert werden.

Quelle: tw

Eilsen (tw). Mit ihrem Votum folgen die Abgeordneten einer gleichlautenden Empfehlung des Finanzausschusses von Mitte März (wir berichteten).

 Dass sich nun auch die Kritiker aus der Gruppe CDU/Hasse für das Flutlicht aussprechen, liegt nicht zuletzt an einer Übereinkunft, die SPD-Fraktionsschef Jürgen Schmökel in Aussicht gestellt hat: Demnach wollen sich Repräsentanten des TSV Ahnsen in Kürze mit Bürgermeister Klaus Hartmann und Ratsmitgliedern der Gemeinde zusammensetzen, um bei der Finanzierung der Anlage „eine Lösung zu finden, die alle Seiten akzeptieren können“, wie Schmökel in der Ratssitzung sagte.

 Das Gespräch war zunächst für die nun zu Ende gehende Woche angesetzt worden, musste aber wegen Erkrankung eines Teilnehmers verschoben werden; jetzt ist dafür Gründonnerstag, der 5. April, ins Auge gefasst worden.

 Im Laufe der jüngsten Zusammenkunft des Eilser Rates hatte Hartmann eine „Ehrenrettung des TSV Ahnsen“ unternommen und den Sportverein gegen Kritik der Gruppe CDU/Hasse verteidigt. Der Ahnser Bürgermeister und Samtgemeinderatsherr: „Es ist völlig O.k., dass der TSV mit der Bitte um Finanzierung der Flutlichtanlage an die Samtgemeinde und nicht an die Gemeinde Ahnsen heran getreten ist. Denn die Gemeinde ist nicht Eigentümerin des Sportplatzes – und damit auch nicht erster Ansprechpartner für den Verein.“

 Außer den 70000 Euro für die Heeßer Fluchtlichtanlage, die – wie gesagt – von der Samtgemeinde als Kreditermächtigung im Etat „geparkt“ werden, gibt es zwei weitere Ermächtigungen: Die eine beläuft sich auf 100000 Euro für das Fahrgestell eines Feuerlöschfahrzeuges (LF10/6), die andere auf 22000 Euro für die Erweiterung der Sanitärräume im Vereinsheim des TSV Bad Eilsen.

 Reguläre Investitionen sind die Ersatzbeschaffung für den betagten und abgängigen Fendt-Schlepper des Eilser Bauhofes (50000 Euro), Kanalbaumaßnahmen (50000 Euro) und die Einrichtung der Küche in der Kita Emmaus (20000) Euro. An Rückstellungen sollen 218 000 Euro in Instandhaltungsmaßnahmen fließen. Allen voran in die Sanierung des Daches des Altbaus der Grundschule Heeßen (150000 Euro), aber auch in die Sanierung der Tennenbahn am Sportplatz Heeßen (20000 Euro) und in die Dachabdichtung des Gerätehauses der Ortswehr Bad Eilsen (15000) Euro.

 Unterm Strich wird der ausgeglichene Eilser Ergebnisetat ein Gesamtvolumen von 3,53 Millionen Euro haben. Ausgeglichen wird er dank einer Samtgemeindeumlage in Höhe von 1,36 Millionen Euro sein, die um 4,84 Prozent über dem liegt, was die „Töchter“ Ahnsen, Bad Eilsen, Buchholz, Heeßen und Luhden im zurückliegenden Jahr für die „Mutter“ aufbringen mussten.

 Machen die Eilser Bürgervertreter – wie es wahrscheinlich ist – von allen drei obigen Verpflichtungsermächtigungen Gebrauch, werden die Schulden der Samtgemeinde bis zum Jahresende nicht sinken, sondern steigen. Und zwar von derzeit noch 413000 Euro auf dann 561000 Euro; analog dazu würde die Pro-Kopfverschdung von derzeit 61,22 Euro auf dann 83,80 Euro klettern.

 Dramatisch wäre das aber nicht: Denn in den anderen Samtgemeinden Niedersachsens liegt die Pro-Kopf-Verschuldung im Schnitt bei 360 Euro. Außerdem steht den Eilser Schulden eine respektable Rücklage, nämlich ein Guthaben von 617 000 Euro gegenüber.

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