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Gasteltern für das Jahr 2015 gesucht

Besuch von Jungen und Mädchen aus Swonez Gasteltern für das Jahr 2015 gesucht

Aus der verstrahlten Region nördlich von Tschernobyl möchte die Arbeitsgemeinschaft „Den Kindern von Tschernobyl“ der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Bad Eilsen auch in diesem Jahr wieder Gastkinder aufnehmen.

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Die Kinder werden während ihres Aufenthalts in der Samtgemeinde vormittags betreut.

Quelle: pr.

Eilsen. Eingeladen worden sind 16 Gastkinder aus Weißrussland, die in der Zeit vom 3. Juni bis zum 1. Juli für vier Wochen zur Erholung nach Schaumburg kommen. Nun sucht die Eilser Arbeitsgemeinschaft Gastfamilien, in denen jeweils zwei Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren aufgenommen werden können.

 Schon seit vielen Jahren werden jährlich Kinder aus Weißrussland nach Bad Eilsen und in die umliegenden Orte eingeladen. Die Kinder kommen nach Deutschland, um sich von der atomaren Verstrahlung, die auch 29 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl immer noch sehr hoch ist, zu erholen. Diese Kinder waren zum Zeitpunkt des Unfalls noch nicht geboren, aber sie wachsen in der verstrahlten Region auf. Täglich sind sie der Strahlung ausgesetzt: mit der Nahrung, die sie aufnehmen, und beim Spielen in den Wiesen und Wäldern. Mediziner sagen den ehrenamtlichen Helfern aus der Samtgemeinde immer noch, wie wichtig es ist, dass die Kinder, gerade in ihrer Wachstumsphase, aus diesem Strahlenkreislauf herauskommen, um ihr geschädigtes Immunsystem in Deutschland zu stärken.

 Die Kinder werden während der Zeit ihres Aufenthalts in Deutschland vormittags betreut. So können die Gastfamilien vormittags ihrer Beschäftigung nachgehen oder Erledigungen ohne die Gastkinder unternehmen. Erst nach dem Mittagessen gegen 14 Uhr geht es wieder zurück in die Familien. Wer seine Gastkinder nicht bringen oder abholen kann, wird von einem Fahrdienst unterstützt. An den Wochenenden werden von der Arbeitsgemeinschaft Ausflüge und Unternehmungen angeboten, an denen außer den Kindern auch die Gastfamilien teilnehmen können. Für die Verständigung mit den Kindern, die meist nur wenig Deutsch sprechen, stehen Dolmetscher zur Verfügung.

 Noch fehlen Gastfamilien für den Ferienaufenthalt in diesem Jahr. Jeder, der sich engagieren möchte, ist willkommen. Auch für die Betreuung und Fahrdienste werden immer neue ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht. Die Gastfamilien können wählen, in welchem Alter die Jungen oder Mädchen, die sie aufnehmen möchten, sein sollen. Kontakt: Interessierte Familien und Personen werden gebeten, sich schnellstmöglich mit Diakon Ingmar Everding in Verbindung zu setzen. Telefon: (05722) 84254 und E-Mail: i.everding@lksl.de. thm

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