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Grundschule behält Ehrentitel

Heeßen Grundschule behält Ehrentitel

Beifall, Jubelrufe, strahlende Gesichter: Die Jungen und Mädchen in Heeßen sind stolz auf ihre Schule. Zu Recht: Erneut haben sie bewiesen, dass sie den Umweltschutz ernst nehmen, sich mit gesundem und nachhaltigem Leben auseinandersetzen. Der Lohn dafür ist ein Ehrentitel, den die Grundschule in den nächsten beiden Jahren wieder tragen darf.

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Susanne Löloff (rechts) verkündet die frohe Botschaft: Die Grundschule Heeßen ist wieder „Umweltschule in Europa“.

Quelle: kk

Samtgemeinde Eilsen. Eine Jury zeichnete sie erneut als „Umweltschule in Europa“ aus. Als Zeichen dieser Anerkennung wurde gestern nach der großen Pause auf dem Schulhof die Umweltflagge gehisst.

Federführend haben die Lehrerinnen Susanne Löloff und Sabine Fischer das Projekt betreut, sie nahmen auch vor Kurzem in Springe die offizielle Auszeichnung entgegen. Löloff verriet, worauf es ankommt: 24 Monate lang müssen die Kinder an zwei besonderen Projekten arbeiten. In Heeßen waren dies der Bau eines Bienenhotels und die Beobachtung der Tierwelt rund um die Schule sowie das gesunde Frühstück. Eltern und Kinder wurden dafür sensibilisiert, was zu Hause auf den Tisch und in die Pausenbox der Kinder kommen sollte – und was nicht. Dafür wurde unter anderem ein Faltblatt mit leckeren Rezepten entwickelt. Manchmal fiel der Verzicht gar nicht so leicht, etwa wenn zum Geburtstag keine Gummibärchen, sondern Apfelschnitze verteilt wurden. „Doch die Kinder waren Feuer und Flamme, waren mit Freude und Engagement dabei“, freut sich Pädagogin Löloff. Sie hofft nun, dass dieser Funke auch auf noch mehr Eltern überspringt.

In Heeßen will man sich nicht auf den (zum dritten Mal) gewonnenen Lorbeeren ausruhen. Auch in den nächsten beiden Jahren sollen nämlich wieder zwei Projekte für mehr Nachhaltigkeit initiiert werden, mit denen man sich im Unterricht, in Arbeitsgemeinschaften und mit den Eltern kreativ auseinandersetzen wird.

Einmal geht es um den sogenannten „Laufbus“. Die Mädchen und Jungen machen sich dabei von festgelegten Treffpunkten („Haltestellen“) aus gemeinsam auf den Schulweg. Das verschafft nicht nur gesunde Bewegung an frischer Luft, sondern hilft auch, den Autoverkehr von und zur Schule einzudämmen.

Das zweite Projekt soll demnächst festgelegt werden. Die Ergebnisse werden dann 2017 wieder einer Jury vorgelegt.

Bundesweit beteiligen sich 650 Schulen an der Aktion, in Niedersachen wurden in diesem Jahr 155 positiv bewertet. Getragen wird das Projekt von der Internationalen Stiftung für Umwelterziehung, am Start sind Schulen aus etwas 40 Ländern. kk

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