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Investition im Gemeinschaftshaus

Ahnsen/ 36000 Euro Investition im Gemeinschaftshaus

Seit einigen Tagen arbeiten mehrere Handwerker im Dorfgemeinschaftshaus mit Hochdruck, insbesondere der Saal des Mehrzweckhauses gleicht einer Großbaustelle.

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Die alte Ziegelwand im Saal des Dorfgemeinschaftshauses ist indes kaum wiederzuerkennen und hinter Zellstoffplatten verschwunden.

Die Gemeinde lässt das Gebäude mit dieser Investition den heutigen Erfordernissen des Brandschutzes anpassen. Außerdem soll der Saal attraktiver gestaltet werden, wovon sich die Gemeinde erhofft, diesen häufiger als bisher vermieten zu können. Die Zeit drängt: Am Freitag der kommenden Woche findet im Saal die nächste Veranstaltung statt, bis dahin muss alles fertig sein.

 Die Weichen für das Vorhaben hatte der Gemeinderat bereits im Dezember vergangenen Jahres bei den Vorberatungen zum Haushalt 2013 gestellt. Damals hatte das Ortsparlament noch einen Betrag in Höhe von 30000 Euro für die in diesen Tagen erfolgende Baumaßnahme vorgesehen. Bis zum Abschluss der Etatberatungen hat sich der Investitionsbedarf noch etwas erhöht: Tatsächlich ist im Haushalt 2013 für die jetzt erfolgende Sanierung ein Betrag von 36000 Euro reserviert worden.

 Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt in den Bereichen Brandschutz und Beleuchtung. Die Details beschreibt Bürgermeister Klaus Hartmann wie folgt: „Wir wissen alle, dass die Beleuchtung im Gemeinschaftshaus de facto veraltet ist.Wir wissen, dass für die Tischtennissparte schon „Sonderlampen“ an Ketten hängen. Wir wissen, dass die Decke in ihrer jetzigen Form nicht sehr hübsch ist. Wir wissen, dass die Belüftungsanlage so nicht funktioniert. Und wir wissen, dass auf dem Dachboden unendlich viele Kabel liegen, von denen niemand weiß, woher sie kommen, wohin sie führen, welche noch Strom führen und welche nicht.“ Hartmann erinnert zudem an wiederholte Ermahnungen des Brandschutzbeauftragten beim Landkreis Schaumburg.

 Kommt hinzu: Die Gemeinde möchte gerade den Saal in der Zukunft häufiger vermieten als bisher, denn sie möchte auch Hinweisen des Rechnungsprüfungsamtes beim Landkreis Folge leisten. Hartmanns Einschätzung: „Wir werden wahrscheinlich nie auf Kostendeckung kommen, aber wir können es zumindest ernsthaft versuchen.“

 Ein von der Gemeinde beauftragter Architekt hat das Vorhaben geplant. Seit wenigen Tagen haben im Gemeinschaftshaus die Handwerker das Sagen.

 Die alten Gardinen und Vorhänge (sie entsprachen nicht mehr den Brandschutzauflagen) sind verschwunden. Die bisherige Elektrik ist „vom Netz“, neue Leitungsstränge sind schon verlegt worden. Die Holzleistendecke verschwindet unter einer 20 Zentimeter tiefer hängenden Decke mit weißen Deckenkacheln. In sie wird die ausreichend dimensionierte, aber wesentlich sparsamere Beleuchtung eingebaut. Und zu guter Letzt: Die bisherige Wand aus offenen Ziegelsteinen verschwindet hinter einer freundlich-weißen Verkleidung, in die eine Projektionsfläche eingearbeitet wird.

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