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Neue Strukturen, neue Ideen, neue Strategien

Eilsen / SPD Neue Strukturen, neue Ideen, neue Strategien

Neue Strukturen, neue Ideen, neue Strategien: „Runderneuert“ zieht die Eilser SPD in den Kommunalwahlkampf: Nach der Auflösung der Ortsvereine in den Gemeinden und der Bildung eines einzigen Ortsvereins für die Samtgemeinde unter der Führung von Kai Alack wirkt sich diese neue Konstellation auch ganz konkret auf die Wahlstrategie der Partei aus.

Eilsen (kk). Alack: „Es gibt nur noch einen Flyer für die ganze Samtgemeinde, der an jeden Haushalt geht.“ Auf Infoblätter für die einzelnen Ortschaften wird verzichtet, dafür listet der neue Prospekt – übersichtlich gegliedert – Köpfe und Ideen für die Samtgemeinde sowie die Gemeinden Ahnsen, Bad Eilsen, Buchholz, Heeßen und Luhden auf.

Das Wahlziel für den Samtgemeinderat ist klar abgesteckt: „Wir wollen unsere knappe Mehrheit von 200 Stimmen halten, besser noch ausbauen“, gibt sich der Vorsitzende optimistisch. Dass dies nicht ganz einfach wird, ist den Sozialdemokraten klar, wurde das Team doch verjüngt, stehen einige „Stimmengaranten“ wie etwa Heinz Grabbe nun nicht mehr zur Wahl.

Thematisch setzt die SPD in der Samtgemeinde ganz klar einen Schwerpunkt: „Wir wollen die soziale Samtgemeinde Eilsen“, erläutert Christel Bergmann. Und dieser Anspruch werde auch ständig hinterfragt, ergänzt die Bad Eilser Bürgermeisterin. Konkret bedeute das, auf dem Weg zur familienfreundlichen Kommune weiter voranzuschreiten. Günstiges Bauland, gut ausgestattete Kindergärten mit gerechten Gebühren, Krippenplätze und Hort sollen die Samtgemeinde gerade für junge Familien attraktiv machen.

Dazu gehören auch eine gute Ausstattung der Grundschule in Heeßen und die enge Kooperation mit den weiterführenden Schulen. Auch die Freizeitgestaltung ist ein Teil des besagten Paketes. Kai Alack: „Mit der SPD wird es keine Sporthallengebühren geben.“

Doch nicht nur junge Familien sollen sich in Eilsen wohlfühlen, gerade auch ältere Menschen müssten klarer in den Fokus rücken. Für die Sozialdemokraten bedeutet dies, bei Ortsplanung, Bauvorhaben und Dienstleistungsangeboten die besonderen Bedürfnisse Älterer im Auge zu behalten. Die Seniorenarbeit in Gruppen und Vereinen soll weiter gefördert werden. Ein stetiger Austausch müsse dafür sorgen, dass die Jüngeren vom Erfahrungsschatz der Älteren profitieren könnten. Ehrenamtliches Engagement ob in den Vereinen oder Feuerwehren, sei dabei nicht hoch genug zu bewerten.

All diese vordringlichen Ziele sind nicht ohne einen soliden finanziellen Hintergrund zu erreichen, weiß die SPD. Der Wirtschaftsförderung wird daher große Bedeutung beigemessen. Für Bad Eilsen bedeute dies die behutsame Weiterentwicklung als Kurort, für andere Gemeinden die Ansiedlung von Gewerbe oder die Ausweisung von Bauland.

„Sauer“ sind die Sozialdemokraten auf die Wählergemeinschaft in Buchholz (WiB). Deren Vorwurf, die SPD betreibe in der Samtgemeinde ständig nur Agitation, will man nicht auf sich sitzen lassen. Zunächst erst einmal müsse die WiB ihre eigenen Aussagen kritisch überprüfen: Wie passe es zusammen, dass man die Notwendigkeit der großen Parteien in Frage stelle, gleichzeitig für den Samtgemeinderat aber auf der CDU-Liste kandidiere? „Ist die WiB eigentlich eine kleine CDU?“, fragt sich da nicht nur Kai Alack.

Die SPD geht am 11. September für den Samtgemeinderat mit 15 Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen. Die Liste wird von Alack und Christel Bergmann angeführt.

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