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Rat geht ein Licht auf

Heeßen Rat geht ein Licht auf

Wenn sofort 77 Leuchten in den Straßenlampen von alter auf neue Technologie (LED) ausgetauscht werden, kostet das die Gemeinde Heeßen etwa 23 000 Euro.

Heeßen (möh). Wartet sie aber darauf, gegebenenfalls zusammen mit Bad Eilsen die Lampen zu wechseln, müssen nur etwa 18000 Euro bezahlt werden. Der Grund: Der Energieversorger e.on gewährt für den LED-Einsatz aktuell einen Nachlass in Höhe von 25 Prozent. Allerdings greift dieses Förderprogramm nur dann, wenn sich das Auftragsvolumen auf wenigstens 40000 Euro beläuft. Diese Summe kann derzeit nur durch eine Zusammenarbeit mit dem Kurort erreicht werden.

 Der Rat hat dennoch dafür votiert, in den neuen Etat 23000 Euro für den Austausch der Leuchten einzusetzen. Man wolle nicht abwarten, bis sich die Nachbargemeinde bequeme, ihre Laternen umzurüsten.

 In diesem Jahr müssten laut Vertrag mit dem Stromlieferanten die Straßenlampen gewartet werden, wie Gemeindedirektor Bernd Schönemann erläuterte. In diesem Rahmen sei zu überlegen, ob die noch vorhandenen alten Langfeldleuchten durch LED ersetzt werden könnten. Mit dieser neuen Technik sei es möglich, 60 Prozent der Stromkosten zu sparen. Der Gemeindedirektor berichtete, dass e.on einen Kostenvoranschlag in Höhe von 23000 Euro vorgelegt und auf das Förderprogramm mit Rabatt in Höhe von 25 Prozent der Kosten hingewiesen habe.

 Die Abgeordneten vertraten zunächst unterschiedliche Meinungen: Einzelbewerber Gerd Hasse meinte, man solle abwarten, um die 5000 Euro einsparen zu können. Der SPD-Abgeordnete Gerd Möhlmann wurde konkreter. Er regte an, mit der Nachbargemeinde zu sprechen. Heeßen solle nur 18000 Euro in den Haushalt einstellen. Dann sei das Geld vorhanden, wenn es kurzfristig benötigt werde.

 Eine andere Variante, der sich der Rat einstimmig anschloss, hatte Heinz-Hardy Hoffmann (Grüne) parat. Er schlug vor, die Gemeinde möge auf jeden Fall 23000 Euro für den Lampenaustausch einplanen. Wenn sich dann eine Zusammenarbeit mit Bad Eilsen realisieren lasse, spare Heeßen 5000 Euro ein. Zudem, so der Ratsherr, würde der Strom ständig teurer. Je eher man Energie einspare, desto schneller amortisiere sich der Leuchtenaustausch. So sei die Mehrausgabe schnell wieder reingeholt.

 In der Gemeinde wird zudem bereits eine weitere Einsparmöglichkeit bei den Straßenlampen diskutiert: Laut angedacht ist es, die Leuchtleistung in der Zeit von Mitternacht bis 6 Uhr in der Früh zu reduzieren.

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