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Sieben Tonnen Salz pro Streueinsatz

Winterdienst Sieben Tonnen Salz pro Streueinsatz

Nach richtigem Winterwetter mit Schnee und Eis sieht es derzeit zwar nicht gerade aus, gleichwohl ist der Baubetriebshof der Samtgemeinde Eilsen auf solch eine Wetterlage vorbereitet. Rund 60 Tonnen Streusalz habe dieser in einem großen Silo eingelagert.

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Die Männer vom Baubetriebshof der Samtgemeinde Eilsen kümmern sich um den Winterdienst in den Mitgliedsgemeinden Bad Eilsen und Buchholz.

Quelle: wk

Samtgemeinde Eilsen. Seit ein paar Jahren ersetzt das Silo das frühere konventionelle Streusalzlager, wie Anna Strahler, Verwaltungsmitarbeiterin der Samtgemeinde Eilsen, berichtet. Eine Menge, die bei strenger Witterung ausreicht, um sämtliche Straßen in der Samtgemeinde etwas mehr als eine Woche lang mit Streufahrzeugen eisfrei zu halten. Denn pro Streueinsatz werden ungefähr sieben Tonnen Salz verbraucht.

Geregelt ist der Winterdienst in der Samtgemeinde wie folgt: Drei der insgesamt sechs Mitarbeiter des Baubetriebshofes kümmern sich um die Streueinsätze in der Gemeinde Bad Eilsen, während die anderen drei Mitarbeiter für den Winterdienst in der Gemeinde Buchholz zuständig sind. Dafür stehen ihnen zwei mit Räumschilden und Salzstreuer ausgerüstete Fahrzeuge (Traktoren) zur Verfügung; außerdem – für Gehwege – ein ebenfalls mit Schneeschild ausgestatteter kleiner Traktor.

Ein Bauhofmitarbeiter für Winterdienst

Für jede dieser beiden Mitgliedsgemeinden ist pro Woche, von Montag bis Sonntag, allerdings immer nur ein Bauhofmitarbeiter für den Winterdienst eingeteilt. Die anderen beiden widmen sich währenddessen anderen Aufgaben.

Die Straßen in den Gemeinden Luhden und Ahnsen werden laut Strahler dagegen vom Landwirtschaftsbetrieb Tecklenburg (Luhden) im Auftrag der Gemeinde gestreut. In Heeßen erledigt indes der Landwirt Rudolf Wecke den Winterdienst – ebenfalls gegen Entgelt. Beide verwenden dafür eigene Fahrzeuge, beziehen das benötigte Streusalz aber vom Baubetriebshof der Samtgemeinde Eilsen.

Auch wenn die Temperaturen aktuell über dem Gefrierpunkt liegen: Ein paar Mal waren die „Salzstreuer“ in diesem Winterhalbjahr bereits im Einsatz. Daher habe man auch schon rund 25 Tonnen Streusalz nachkaufen müssen, um das große Silo wieder aufzufüllen, so die Verwaltungsmitarbeiterin.

Probleme mit zugeparkten Straßen

Thomas Hahne, der stellvertretende Leiter des Baubetriebshofes, appelliert in diesem Kontext an die Bevölkerung, dass die Bürger die Arbeit des Winterdienstes nicht dadurch erschweren sollen, dass Autos in engen Straßen geparkt werden. Für die großen Räum- und Streufahrzeuge sei nämlich in solchen Straßen sonst unter Umständen kein Durchkommen möglich. Ebenfalls bittet er um Verständnis dafür, dass es bei extremer Witterung oder wegen unvorhergesehener Zwischenfälle auch mal ein bisschen länger dauern könne, bis alle Straßen geräumt und mit Salz gestreut sind.

Ergänzend weist Strahler darauf hin, dass der Bauhof der Gemeinde Bad Eilsen in Sachen Winterdienst für die Gehwege in dem Kurort zuständig ist. wk

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