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Silvesterfeierlichkeiten waren früher mehr

Nun eher in privatem Rahmen Silvesterfeierlichkeiten waren früher mehr

Was sind das für Zeiten gewesen, als in der Samtgemeinde Eilsen noch rauschende Feste gefeiert worden sind, um das neue Jahr gebührend willkommen zu heißen.

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Um Mitternacht geht es hinaus auf die Straße, um das neue Jahr mit Raketen und Krachern sowie langen Wunderkerzen zu begrüßen.

Quelle: möh

Eilsen. „Damals“ ließen es mehr als 200 Gäste im Saal der Gastwirtschaft Thies richtig krachen, und im voll besetzten Kurhaussaal wurde bis in die frühen Morgenstunden getanzt. Auch im Haus des Gastes war noch was los.

Aber derzeit ist alles „aus und vorbei“. Besonders bedauert wurde es, dass das Palais im Park mit seinen diversen Sälen nicht für eine öffentliche Silvesterfeier genutzt wurde. Das neue Ambiente sei doch für diese Gelegenheit wie geschaffen. Aber wer Silvester auf die „Piste“ wollte, kam dennoch auf seine Kosten, denn es wurde in der Samtgemeinde „bis zum Abwinken gefeiert“, allerdings in kleineren Gesellschaften oder eben ganz privat.

Hell erleuchtet präsentierte sich der Himmel – und die Luft war voll von Schwefelgeruch der abgebrannten Raketen und Böller, als das Jahr 2016 um Mitternacht offiziell mit einem Gläschen Sekt und vielen guten Vorsätzen begrüßt wurde. „Dieses neue Jahr wird ein besonders gutes Jahr“, erklärte ein Optimist, „denn es hat zumindest schon einmal ganz pünktlich angefangen.“

Nach einigen Jahren Pause wurde wieder im Saal Thies gefeiert, wenn auch in einem kleineren Rahmen. Einige der Gäste erinnerten sich aber an die glorreiche Zeit, als 200 Besucher und mehr dort Silvester feierten. Und die Verantwortlichen überlegen bereits laut, ob nicht demnächst wieder „ganz groß“ das neue Jahr begrüßt werden könnte. Viel Konkurrenz, so der derzeitige Stand, müsse nicht befürchtet werden.

„Gemütlich“ warteten wieder einmal die Patienten der Reha-Klinik im Fürstenhof auf den Jahreswechsel. Ein Discjockey sorgte für heiße Musik. Um Mitternacht erfreuten nicht nur eine Suppe, sondern auch ein Berliner und ein Glas Sekt die Gäste. In der Nachbarschaft, in Stramer’s Bistro, war es ebenfalls brechend voll – und dementsprechend war auch die Stimmung der Gäste, die „atemlos durch die Nacht“ feierten, tolle Musik und gutes Essen inbegriffen. Fazit vieler Partygänger: „Diese Nacht ist in jedem Jahr auf jeden Fall zu kurz.“

Ein Großteil der Eilser traf sich zunächst in einem Restaurant, um gemütlich zu essen. Anschließend wurde dann in privaten Räumen gefeiert. Andere wiederum nutzten den Abend, um zum Klippenturm zu wandern und von dem hohen Standort aus das Feuerwerk zu genießen. Punkt 24 Uhr war auch auf den Straßen richtig was los, schließlich wollte jeder mit den Nachbarn anstoßen.

Die „Nacht der Nächte“ verlief in der Samtgemeinde ohne besondere Vorkommnisse. Der eine oder andere hatte vielleicht etwas zu tief ins Glas geschaut und wachte daher mit einem „Kater“ auf. Aber ein ausgedehnter Spaziergang am Neujahrstag sorgte schnell wieder für einen klaren Kopf. möh

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