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Spieletreff für Kinder unterschiedlicher Nationalitäten

Zur Not tun’s auch Hände und Füße Spieletreff für Kinder unterschiedlicher Nationalitäten

Auch die Kinder in der Samtgemeinde Eilsen kommen regelmäßig in Kontakt mit Flüchtlingen und deren Nachwuchs. Denn es hat sich mittlerweile eine neue Spielgruppe etabliert, die den Namen Offener Spiel-Treff trägt und sich an jedem Mittwoch im evangelischen Gemeindehaus neben der Christuskirche trifft.

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Conni Everding und Melanie Rüthemann spielen an diesem Nachmittag mit den Kindern in der Bibliothek des Gemeindehauses. Eine Einführungsrunde, in der sich die Mädchen und Jungen kurz vorstellen, ist Pflicht.

Quelle: möh

Eilsen. In diesem Kreis spielen Nationalität und Sprache keine Rolle. Denn gerade Kinder verstehen sich auch mit „Händen und Füßen“ und haben sehr viel Spaß zusammen, wenn denn das Angebot passt.

 Und dieses scheint der Fall zu sein, denn Ingmar Everding, Initiator der neuen Gruppe, ist mit der Teilnahme sehr zufrieden. Aber auch der Nachwuchs scheint viel Freude daran zu haben, mit anderen Kindern einen schönen und lustigen Nachmittag zu verbringen. Immerhin wohnen in der Samtgemeinde etwa 20 Flüchtlingskinder mit ihren Eltern.

 Entstanden ist die Idee zunächst einmal durch das Café International, in dem sich einmal im Monat Deutsche und Migranten zum Gespräch bei Kaffee, Tee und Keksen im Gemeindehaus treffen. Bei der ersten Veranstaltung war es noch möglich, mit den Kindern in einer Ecke des großen Saales im Gemeindehaus zu spielen. Dann wurde die Resonanz so groß, dass die Verantwortlichen mit den kleinen Jungen und Mädchen in einen anderen Raum ausweichen mussten. Schnell kam auch die Idee auf den Tisch: Wir gründen eine Gruppe, die sich nicht nur einmal in vier Wochen, sondern an jedem Mittwoch trifft. Die jungen Leute des Teamer-Turm-Treffs, so Everding, übernahmen die Verantwortung.

 So wird nun an jedem Mittwochnachmittag gebastelt, gemalt, gekocht, gespielt, Kuchen gebacken oder einfach nur getobt. „Jetzt im Frühling geht es verstärkt nach draußen“, wie Diakon Everding erläutert. Geplant ist unter anderem, mit den Kindern die diversen Spielplätze in den Dörfern der Samtgemeinde zu erkunden. „Ansonsten fällt uns immer etwas anderes ein, was Spaß und Freude macht“, erklärt Everding. Ein weiterer Aspekt dieser Gruppe ist, dass die Flüchtlingskinder „spielerisch“ die deutsche Sprache lernen. Von vielen Seiten wird erstaunt festgestellt, dass die Jungen und Mädchen der Flüchtlinge in ganz kurzer Zeit Deutsch sprechen. Der gemischte Spieletreff hat sicherlich seinen Anteil an diesem Erfolg.

 Auch wenn schon ein fester Stamm für die Spielgruppe vorhanden ist, so sind neue interessierte Kinder immer willkommen. Sie sollten zwischen fünf und 13 Jahre alt sein. Nationalität und Sprache spielen keine Rolle. Alle Jungen und Mädchen treffen sich zunächst einmal bis zu den Sommerferien, die in Niedersachsen bereits Ende Juni beginnen, jeweils mittwochs von 16.30 bis 18 Uhr im Gemeindehaus in Bad Eilsen, Friedrichstraße 3.

 Nur am 11. Mai und am 8. Juni (dann läuft gleichzeitig die Veranstaltung Café International) findet das Spielen der Kinder von 15.30 bis 17 Uhr statt. möh

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