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Verwaltung muss Prioritäten setzen

Flüchtlinge und „Palais im Park“ Verwaltung muss Prioritäten setzen

„Was macht eigentlich die neue Abwassersatzung?“ Diese Anfrage kurz vor Sitzungsschluss im Eilser Samtgemeinderat klang eher unverfänglich, die Antwort bot dann aber doch etwas Zündstoff und Diskussionsbedarf: „Nichts Neues.

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Eilsen (kk). Wenn einmal Zeit ist, gehen wir ran,“ erwiderte nämlich Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann.

 Ist die Verwaltung etwa überfordert? Wird mehr Personal benötigt? Nicht nur Robert Martin (SPD) kam bei der Antwort Schönemanns ins Grübeln. Martin wollte seine Überlegungen wohlgemerkt nicht als Kritik an der Samtgemeindeverwaltung verstanden wissen. Er und seine Ratkollegen wissen nämlich, dass die Verwaltungsmitarbeiter derzeit eine Reihe zusätzlicher „Baustellen“ zu betreuen haben. Die Wichtigsten: die Sanierung des „Palais im Park“ (PiP) mitsamt der Etablierung des Veranstaltungszentrums am Markt und natürlich die Herausforderungen der aktuellen Flüchtlingssituation.

 Beim „Palais im Park“ ist man nach Schönemanns Worten auf einem guten Weg: Der Betrieb sei sehr gut angelaufen. Es gebe nicht nur spektakuläre Großveranstaltungen, sondern auch die ersten kleinen Familienfeiern. So habe jetzt das erste Brautpaar im PiP geheiratet – und zufrieden gefeiert.

 Unkalkulierbar sei jedoch der Arbeitsaufwand, der bei Unterbringung der Flüchtlinge auf die Verwaltung zukomme. Schönemann will die Herausforderungen jedoch ganz pragmatisch angehen und sie zunächst mit „Bordmitteln“, sprich vorhandener Fachkompetenz und Arbeitszeit in der Verwaltung, bewältigen. Denkbar sei auch Hilfe von außen: Vielleicht könnte ein Architekt bei der Begutachtung von geeignetem Wohnraum helfen?!

 Martin signalisierte Verständnis – und die Bereitschaft, notfalls auch neue (befristete) Stellen in der Verwaltung zu befürworten.

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