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Von der Brauttracht bis zum Rock’n’Roll

Heeßen/ Sommerfest Von der Brauttracht bis zum Rock’n’Roll

Die Bezeichnung Sommerfest hat die Veranstaltung der Domicil-Tagespflege diesmal wahrlich verdient. Die Sonne schien sogar so kräftig, dass schattige Plätzchen besonders gefragt waren.

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Beträchtlicher Arbeitsaufwand, bis das gesamte Zubehör der Bückeburger Tracht angelegt ist.

Quelle: sig

Als Geschäftsführer Nils Meier die Teilnehmer begrüßte, herrschte bereits eine sehr gelöste Stimmung. Eine Kaffeetafel im Grünen an einem solchen Sommertag – das hat schon was. Aber natürlich dauerte es auch nicht lange, bis sich eine rege Nachfrage nach kühlen Getränken einstellte.

 Als die heimische Trachtenexpertin Renate Gewers ganz praxisnah eine Einführung in die einstige Bekleidung der schaumburg-lippischen Vorfahren gab, waren vor allem die anwesenden Damen froh, dass die heutige Mode doch wesentlich bequemer und vor allem „luftiger“ ist.

 Natürlich gehört die Bückeburger Tracht auch weiterhin zu den schönsten in den deutschen Landen, aber einen solchen finanziellen Aufwand könnten und würden heute auch nur wenige betreiben. Dazu kommt noch die Zeit, die man benötigt, um zum Beispiel die Festtagstracht anzulegen. Ganz zu schweigen von den kostbaren handwerklichen Stickereien, die heute sicherlich nur noch wenige Frauen beherrschen.

 Für das Anlegen der Bückeburger Tracht, wie sie zu den verschiedenen Anlässen getragen wurde, hatte sich Regina Rinne zur Verfügung gestellt. Sie ist die Heimleiterin des Senioren-Domicils. Zu guter Letzt präsentierte sie sich in festlicher Brauttracht mit goldenen Bändern und einer wertvollen Bernsteinkette, die schon vor 150 Jahren als Brautgeschenk angefertigt worden war.

 Die darauf folgenden tänzerischen Vorführungen gehörten zu einem ganz anderen Zeitabschnitt. Drei Paare entführten die Zuschauer in das entspannt-ausgelassene Lebensgefühl der Nachkriegsjahre, als der Rock’n’Roll auf den deutschen Tanzböden Einzug hielt. In den authentischen Kostümen der 50er- und 60er-Jahre wirbelten die Akteure einer heimischen Rock’n’Roll&Petticoat-Tanzgruppe über das Pflaster. Die flotten Rhythmen waren etlichen Teilnehmern des Sommerfestes offensichtlich noch in guter Erinnerung. Man spürte es an ihrer Reaktion und an dem Beifall am Schluss jedes Tanzes.

 Danach gab es so manches Gespräch, das durch die beiden Aufführungen ausgelöst worden war. Und natürlich rückte auch das leibliche Wohl dabei nicht in den Hintergrund. Im Anschluss an die Kaffeezeit gab es eine Grillparty.

 Und weil das Sommerfest mit einem „Tag der offenen Tür“ verbunden war, konnten sich Interessenten auch in den Räumlichkeiten der Tagespflege-Einrichtung umsehen und dort Informationen einholen. sig

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