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„Wir sind auf dem richtigen Weg!“

Eilsen „Wir sind auf dem richtigen Weg!“

Kontinuität ist für den CDU-Samtgemeindeverband keine leere Worthülse. Bei der im zweijährigen Rhythmus stattfindenden Mitgliederversammlung, diesmal im „Carpe Diem“, wurde der komplette Vorstand wiedergewählt. Und das dazu noch mit einstimmigen Ergebnissen.

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Führungsmitglieder des Eilser CDU-Samtgemeindeverbandes (von links): Dr. Willi Dreves, Dieter Gutzeit, Barbara Wömpner, Cord-Heinrich Möhle und Markus Dreier.

Quelle: sig

Eilsen. An der Spitze bleibt weiterhin Cord-Heinrich Möhle aus Heeßen. Ihm zur Seite stehen weiterhin seine Stellvertreterin Barbara Wömpner, Schatzmeister Markus Dreier und Schriftführer Dieter Gutzeit. Dazu kommen noch die folgenden Beisitzer: Peter Buchholz, Willi Dreves, Frank Harmening, Robert Pavlista, Rolf Prasuhn und Heidrun Simon.

 Möhle betonte, dass sich der Samtgemeindeverband bei allen Wahlen, die in den vergangenen zwei Jahren anstanden, mit allen Kandidaten bestens präsentiert habe und gute Ergebnisse erzielen konnte. So sei Bürgermeister Bernd Schönemann mit über 87 Prozent der Stimmen gewählt worden. In Heeßen habe er sogar 88,5 Prozent Zustimmung erhalten. Bei der Europawahl sei die CDU auf rund 41 Prozent gekommen und habe damit die SPD (knapp 35 Prozent) deutlich hinter sich gelassen.

 Bei der Bundestagswahl holte Maik Beermann im Bereich der Samtgemeinde ebenfalls mehr Stimmen als sein Kontrahent von der SPD und kam schließlich über einen Listenplatz ins Parlament. Dort mache er einen tollen Job, lobte ihn Möhle. Von Beermann habe er auch die Zusage erhalten, dass er am 20. November beim Treffen im Reiterstübchen nach Bad Eilsen komme und dort aktuell über die Arbeit im Bundestag berichten werde.

 Für den Landtagskandidaten Mike Schmidt habe es leider nicht gereicht, obwohl er in der Samtgemeinde Carsten Becker von der SPD bei den Erststimmen mit einem Vorsprung von mehr als 13 Prozent überflügelte.

 Auch wenn die nächsten Kommunalwahlen erst 2016 anstehen, sollte man sich frühzeitig darum kümmern, kompetente Bewerber für die Gemeinderäte und den Samtgemeinderat zu haben. Dort stehe aber nicht unbedingt die Parteiarbeit im Vordergrund, sondern das Wohl der Bürger in den Gemeinden.

 Einhellig war die Meinung, dass die Erdarbeiten beim Neubau des Klinikums in Vehlen den Durchgangsverkehr nicht so stark belastet haben, wie anfänglich befürchtet wurde. Die unterschiedlichen Meinungen zu diesem Großprojekt sind offenbar in Ahnsen am stärksten aufeinandergeprallt. Dieter Gutzeit sprach davon, dass das Dorf dort zweigeteilt worden sei und sogar Freundschaften zerbrochen seien.

 Das Kreistagsmitglied Willi Dreves berichtete von den ankommenden Flüchtlingen, deren Zahl im Landkreis bereits doppelt so hoch sei wie ursprünglich erwartet. Es sei wichtig, diese Menschen nicht auszugrenzen, für geeignete Unterkünfte in zentraler Lage zu sorgen und nicht am Ortsrand. Außerdem müssten sie und besonders auch ihre schulpflichtigen Kinder die notwendige sprachliche Förderung erhalten. Das sei eine der Hauptaufgaben der Integration.

 Bad Eilsens stellvertretende Bürgermeisterin Dagmar Söhlke wies daraufhin, dass sich der NDR mit der ablehnenden Haltung einiger Bürger zur Ansiedlung der Flüchtlinge im Kurort befasst habe. In diesem Zusammenhang sei sogar von „Emissionen“ die Rede gewesen. Eine solche Denk- und Verhaltensweise sei nicht hinzunehmen, und der Samtgemeinderat habe auch bereits darauf reagiert.

 Markus Dreier zeigte sich sehr bestürzt darüber, dass sich ausgerechnet auch solche Bürger so negativ verhalten, die einst vor 60 Jahren selbst als Flüchtlinge aufgenommen und untergebracht werden mussten.

 André Hoffmann, der als Vertreter des Kreisverbandes der CDU an der Versammlung teilnahm, regte Maßnahmen zur Mitgliederwerbung an. Viele Parteimitglieder im Schaumburger Land seien über 60 Jahre alt. Da sei eine Verjüngung dringend notwendig. sig

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