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180 Gäste in Bückeburg

Neujahrsempfang 180 Gäste in Bückeburg

Wenn das Jahr 2017 ähnlich erfolgreich verläuft wie das vergangene Jahr, dürfte es eigentlich keinen Grund zur Klage geben: Diesen Eindruck gewann man gestern Abend beim Neujahrsempfang von Volksbank in Schaumburg, Kreishandwerkerschaft und Steuerberaterverband im Bückeburger Rathaussaal. Volksbank-Vorstand Joachim Schorling berichtete von einem erfolgreichen Geschäftsjahr des Geldinstituts. Kreishandwerksmeister Dieter Ahrens bilanzierte eine gute Auftrags- und Beschäftigungslage im Handwerk.

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Eher nachdenkliche Töne mischten sich in die Ausführungen von Gerald Siegmann, Vorsitzender des Steuerberater-Verbandes Schaumburg. Dieser betonte die Bedeutung des Mittelstandes für unsere Gesellschaft, warnte aber auch eindringlich vor den Gefahren des Populismus.

Schmunzelnd sagte Schorling den Vertretern der Kommunen unter den 180 Gästen zu, dass das Geldinstitut wieder kräftig Steuern abführen werde: Die Ertragslage sei nämlich gut. Die Bilanzsumme der Volksbank sei 2016 um zwölf Prozent auf 1,45 Milliarden Euro gesteigert worden. „Ein entspanntes Jahr“, bilanzierte Schorling, der von Zuwächsen in allen Geschäftsfeldern berichtete. Allerdings habe es auch Einschnitte wie die Schließung einiger Geschäftsstellen gegeben.
Als besondere Herausforderung für die Zukunft nannte der Vorstand verschärfte Anforderungen an die Eigenkapitalausstattung der Geldinstitute. Hier müsse auch die heimische Volksbank viel tun. Dazu forderten die weitere Digitalisierung und die Nutzung Neuer Medien in allen Geschäftsbereichen viel Engagement der Mitarbeiter. Insgesamt seien die Aussichten „sehr positiv“. Die Volksbank in Schaumburg werde die Region weiter stärken.

Von einem „erfolgreichen und ertragreichen Jahr“ fürs Handwerk berichtete Dieter Ahrens. In einigen Branchen hätten zusätzliche Mitarbeiter eingestellt werden können. Einen Schwerpunkt seiner Ausführungen bildete die Ausbildung. 2016 hätten in Schaumburg immerhin fünf Prozent mehr Lehrverträge abgeschlossen werden können als im Vorjahr. Ahrens appellierte an die Ausbilder, die jungen Menschen ernst zu nehmen und auch Geduld mit ihnen zu haben. Es brauche einfach Zeit, sie in einen Betrieb zu integrieren. Ahrens: „Wir wollen das Handwerk nicht nur näher bringen, sondern dafür begeistern.“

Die heimischen Handwerker freuen sich bereits jetzt auf die Regionalschau im Mai in Stadthagen. Dort wollen sie ihre Leistungsfähigkeit demonstrieren und um Nachwuchs werben. Getreu dem Motto „Handwerk hat nicht nur goldenen Boden, es macht auch glücklich“. Der Kreishandwerksmeister rief dazu auf, trotz aller schlechten Nachrichten in den Medien nicht zu vergessen, „wie gut es uns doch allen geht“.

Das sieht wohl auch Gerald Siegmann so ähnlich. Damit das aber auch bleibe, brauche es einen starken Mittelstand, sagte der Steuerberater. Nachdenkliche und kritische Töne stimmte er an, als er auf Donald Trumps Wahlsieg und den grassierenden Populismus zu sprechen kam. Es sei zwingende Notwendigkeit, solchen Entwicklungen aktiv entgegenzutreten, wählen zu gehen und sich politisch zu engagieren.

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