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Aus dem Landkreis 323 weniger Arbeitslose in Schaumburg
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis 323 weniger Arbeitslose in Schaumburg
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00:23 03.10.2015
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Landkreis

Im September waren 5051 Schaumburger als arbeitslos registriert. Die Quote liegt damit bei 6,3 Prozent. Im Vormonat hatte sie noch bei 6,7 Prozent gelegen.

Die Agentur für Arbeit begründet den Aufschwung damit, dass insbesondere im Gesundheits- und Sozialwesen ein erhöhter Bedarf an Arbeitskräften gestanden hat. Ein Teil dieser Stellen stehe im Zusammenhang mit der momentanen Flüchtlingswelle, führt die Behörde weiter aus. Insbesondere Sozialarbeiter, Erzieher, Sozialpädagogen und Dolmetscher sowie Berufe aus dem Hotel- und Gaststättenbereich seien gefragt.

Im Bereich der Agentur-Geschäftsstelle Stadthagen ist die Zahl der offiziell als arbeitslos Gemeldeten im September um 243 auf insgesamt 3730 gesunken. Die Quote lag damit bei 6,2 Prozent. Zum Bereich der Stadthäger Geschäftsstelle gehören die Städte Stadthagen, Bückeburg und Obernkirchen sowie die Samtgemeinden Sachsenhagen, Lindhorst, Niedernwöhren, Nienstädt, Rodenberg und Nenndorf.

Auch in Rinteln, der Samtgemeinde Eilsen und der Gemeinde Auetal, die zur Geschäftsstelle Rinteln gehören, sank die Arbeitslosenzahl. So waren im September 1321 Männer und Frauen ohne Job gemeldet, was einer Quote von 6,7 Prozent entspricht. Im August sind es noch 80 Betroffene mehr gewesen.

Ähnlich stark wie bei der Arbeitslosenzahl war der Rückgang bei den Unterbeschäftigten in Schaumburg. Dazu gehören außer Betroffenen, die offiziell als arbeitslos gemeldet sind, auch Männer und Frauen, die an einer sogenannten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme teilnehmen. Dazu gehören Weiterbildungskurse, Training und andere Angebote. Waren im August noch 6005 Schaumburger in dieser Kategorie erfasst, hat die Agentur für Arbeit im September 5689 Männer und Frauen als unterbeschäftigt ausgewiesen.

Vor einem Jahr waren noch mehr als 5600 Schaumburger arbeitslos gemeldet gewesen. Die Quote lag damals bei 7,1 Prozent. Auch in den beiden Geschäftsstellenbereichen verringerte sich die Zahl der Betroffenen: In Stadthagen waren im September 2014 noch 460 Männer und Frauen mehr ohne Job, in Rinteln waren es 137. bes

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