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4,9 Millionen für schnelles Internet

Breitbandausbau in Schaumburg 4,9 Millionen für schnelles Internet

Der Bund und das Land fördern den Breitbandausbau in Schaumburg mit insgesamt 4,9 Millionen Euro. Dank der Zuschüsse verringert sich der Eigenanteil, den der Landkreis und die Schaumburger Kommunen für die flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet aufwenden müssen, auf insgesamt 800.000 Euro.

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Bundesminister Alexander Dobrindt (von links) überreicht Jörg Farr den Förderbescheid über 2,9 Millionen Euro – sehr zur Freude des hiesigen Bundestagsabgeordneten Maik Beermann (CDU).

Quelle: pr.

Landkreis. 2,9 Millionen Euro erhält der Landkreis aus dem Fördertopf des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die Summe entspricht 50 Prozent der kalkulierten Wirtschaftlichkeitslücke. Denn: Die Telekommunikationsunternehmen engagieren sich nur in den Gebieten, in denen sich durch eine ausreichende Anzahl von Kunden der Ausbau für sie finanziell lohnt. Ohne öffentliche Zuschüsse wäre dies in vielen Schaumburger Ortschaften nicht der Fall.

 Mit dem Höchstbetrag von zwei Millionen Euro bezuschusst zusätzlich das Land den Breitbandausbau in Schaumburg, das zu den ersten sechs Landkreisen in Niedersachsen gehört, die von der Förderung profitieren. Aus Sicht von Landrat Jörg Farr ein großer Vorteil: „Wir können dadurch sehr früh mit dem Ausbau beginnen. Wenn alle gleichzeitig auf den Markt drängen und die Baufirmen ausgelastet sind, wird’s wahrscheinlich teurer.“

 Insgesamt kalkuliert der Landkreis mit Kosten für den Breitbandausbau in Höhe von 11,8 Millionen Euro. Die Wirtschaftlichkeitslücke, die durch Zuschüsse der öffentlichen Hand geschlossen werden muss, beträgt 5,7 Millionen Euro. Bleiben abzüglich der 4,9 Millionen Euro an Fördergeldern 800.000 Euro, die sich der Landkreis und die Schaumburger Kommunen teilen. „Wir hatten mit einem Förderanteil von 50 Prozent im Haushalt kalkuliert. Umso mehr freut es mich, dass es nun 85 Prozent geworden sind“, so Farr.

 Der Landrat rechnet damit, dass die Ausschreibung bald starten kann. Im Interessensbekundungsverfahren habe sich allerdings nur ein Anbieter, die Telekom, beworben. Der Auftrag solle „in den nächsten Monaten“ vergeben werden, der Baustart im Herbst erfolgen. „Das heißt, dass die ersten Kommunen noch in diesem Jahr an das schnelle Internet angeschlossen werden“, betont Farr.

 Insgesamt werden im Rahmen der Baumaßnahme 96 Kilometer Leerrohre und 328 Kilometer Glasfaserkabel verlegt, um knapp 10.000 Schaumburger Haushalte und rund 300 Unternehmen an die Datenautobahn anzuschließen.

 Während derzeit nur 80 Prozent des Kreisgebietes als versorgt gelten, sollen dadurch bis 2018 rund 95 Prozent der Schaumburger Haushalte je nach Entfernung zum Verteilerkasten über eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s, mindestens aber 50 Mbit/s verfügen können.

 Aus Sicht von Farr ist ein schnelles Internet überlebenswichtig für den Wirtschafts- und Wohnstandort Schaumburg: „Der Erfolg einer Region, die Frage ob Gewerbebetriebe ansiedeln oder sich neue Wohngebiete vermarkten lassen, hängt zunehmend vom leistungsfähigen Breitbandausbau ab.“ ber

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