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81 Gesellen stürzen sich in die Arbeitswelt

Landkreis / Freisprechung 81 Gesellen stürzen sich in die Arbeitswelt

Insgesamt 81 Gesellen aus dem Landkreis haben es geschafft: Nach jahrelangem Büffeln müssen sie sich jetzt in der Arbeitswelt beweisen. Im feierlichen Rahmen sind die jungen Nachwuchskräfte der Kreishanderkerschaft am Donnerstagabend (11. August) im Bückeburger Rathaussaal freigesprochen worden.

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Für besonders gute Prüfungsleistungen werden die beiden Zimmerer Hauke Stoewer (links) und Kevin Schier (rechts) ausgezeichnet. Landrat Jörg Farr gratuliert. den ehemaligen Lehrlingen. © rg

Landkreis (kil). Fritz Pape, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, und Lehrlingswart Walter Hardekopf gaben den ehemaligen Lehrlingen – vom frischgebackenen Fleischer bis zum Dachdecker – lobende Worte und ihre Gesellenbriefe mit auf den Weg.

Besonders gut haben zwei Zimmerer bei den Prüfungen abgeschnitten. Hauke Stoewer aus dem Ausbildungsbetrieb Jens-Uwe Korn in Bückeburg hat sowohl die praktische als auch die mündliche Prüfung mit „Sehr gut“ abgeschlossen. Mit ihm wurde Kevin Schier aus dem Ausbildungsbetrieb Stelling Holzbau in Sachsenhagen ausgezeichnet. Er erreichte ein „gut“ in der praktischen sowie ein „sehr gut“ in der mündlichen Prüfung. Beide Gesellen erhielten eine Prämie vom Landkreis und der „Signal Iduna“.

„Die hohe Zahl der bestandenen Prüfungen zeigt, dass sich der Einsatz gelohnt hat“, sagte Kreishandwerksmeister Horst Frensel in seiner Ansprache. Nach Auskunft Hardekopf haben von insgesamt 94 Auszubildenden 81 die Abschlussprüfungen bestanden.

„Über einen langen Zeitraum habt ihr euch auf diesen neuen Lebensabschnitt vorbereitet“, erzählte Frensel. Jetzt liege es in der Hand der Nachwuchskräfte, sich auf dem Arbeitsmarkt unentbehrlich zu machen. Die wirtschaftlichen Voraussetzungen für die jungen Gesellen stünden nicht schlecht, meinte Frenzel und sprach von einer „XXL“-Auftragslage.

Auch Festredner und Landrat Jörg Farr sprach den Ex-Lehrlingen Mut zu: „Mit dem Handwerksberuf haben sie eine gute Wahl getroffen.“ Mit rund 10.000 Arbeits- und 7000 Ausbildungsplätzen bilde das Handwerk das Rückgrat der Schaumburger Wirtschaft.

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