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Ärger über auffällige Werbetafeln

Landkreis / Ortsbild Ärger über auffällige Werbetafeln

An den Bundesstraßen 238 und 65 im Landkreis Schaumburg befinden sich seit einiger Zeit auffällige Werbetafeln, über die kontrovers diskutiert wird. Sowohl in Steinbergen als auch in Sülbeck haben Politiker bereits moniert, dass das Ortsbild negativ geprägt und die Verkehrssicherheit beeinträchtigt wird.

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Rechtlich zulässig, aber nicht nach dem Geschmack vieler Bürger: Der relativ neue Werbeturm an der B 238 in Steinbergen. © tol

Landkreis (dil, r). An der Rintelner Straße (B 238) springt seit Kurzem eine Werbetafel ins Auge, die im Ort für Unmut sorgt. „Die wird in Steinbergen nicht als schön empfunden“, hat zum Beispiel CDU-Ortsvorsitzender Heinz-Gerd Depping bereits mehrfach gehört und empfindet es selbst so. Auch Rintelns Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz ärgert es, dass die Stadt diese Anlage genehmigen musste, weil baurechtlich nichts dagegen sprach. Aber dem Ortsbild sei sie abträglich, und es gebe vermehrt Anträge auf solche Genehmigungen an Ausfallstraßen.

Die Stadt richtet deshalb jetzt einen Appell an Grundstücksbesitzer: „Nach der niedersächsischen Bauordnung bedarf es für diese Anlagen einer Genehmigung. Der Antragsteller hat einen Anspruch auf deren Erteilung, wenn die Werbeanlage dem öffentlichen Raum entspricht. Die Einhaltung der rechtlich vorgegebenen Kriterien ist zu prüfen. Liegen keine Versagungsgründe vor, ist die Werbetafel zu genehmigen.“ Handlungsfreiheit habe nur der Grundstückseigentümer, indem er Fläche zur Verfügung stellt oder nicht. Im Interesse einer attraktiven Stadtbildgestaltung bittet die Stadtverwaltung deshalb Grundstückseigentümer, für das Aufstellen großformatiger Werbetafeln keine Flächen zur Verfügung zu stellen.

In Sülbeck war es die SPD, die vor einigen Wochen ihren Widerstand gegen eine Tafel der Westfa-Werbung formuliert hat. Diese befindet sich im Kreuzungsbereich der Bundesstraße 65 und der Kreisstraße 19 nach Kirchhorsten. Das Gebilde hatte die Nienstädter SPD Ende Juni dazu veranlasst, sich in Form einer Petition an den niedersächsischen Landtag zu wenden.

Die Aufmerksamkeit der Fahrzeuglenker wird kurz vor der Kreuzung auf die Werbetafel gelenkt. Dies darf nach Meinung des SPD-Ortsvereins Nienstädt „im Interesse der Verkehrsteilnehmer nicht sein“, hieß es zur Begründung.
Seit wenigen Wochen befindet sich die erste Produkt-Werbung an der Reklametafel. Eine weitere ähnliche Tafel ist am Ortsrand Stadthagens an der Abzweigung in Richtung Wendthagen zu sehen.

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