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Aha-Effekt aus dem Messgerät

Landkreis bietet „Basis-Check+“ Aha-Effekt aus dem Messgerät

Mit dem Basis-Check des Landkreises können Verbraucher gegen einen Kostenbeitrag ab zehn Euro schon seit einiger Zeit ihren Energieverbrauch daheim von einem unabhängigen Berater durchleuchten lassen. Damit sollen auch einkommensschwache Haushalte ihr volles Sparpotenzial ausloten können.

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Claudia Knappert (von links), Dieter Lehmann, Michael Tanski, Karin Merkel, Mirco Schmidt, Horst Roch und Fritz Klebe wissen, wie jeder Haushalt mit ein paar simplen Mitteln seinen Energieverbrauch senken kann.

Quelle: geb

Landkreis. Daher bietet der Landkreis jetzt in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Niedersachsen den „Basis-Check+“, eine kostenlose und intensivere Beratung inklusive kleiner praktischer Extras an.
Dieser richtet sich ausschließlich an Mieter oder Hauseigentümer, die soziale Transferleistungen wie das Arbeitslosengeld II beziehen. Finanziert werden die Beratungen durch das Bundeswirtschaftsministerium.
Grundlage ist die Jahresabrechnung des Strom- und Wärmeverbrauchs. Ingenieure prüfen in einer 90-minütigen Beratung gemeinsam mit den Bewohnern, ob die Haushaltsgeräte nach Größe, Nutzungsdauer oder Einstellung sparsamer eingesetzt werden können. Alle Tipps beziehen sich auf den täglichen Strom- und Heizenergieverbrauch, nicht auf bauliche Veränderungen. „Durch die längere Beratungszeit vor Ort haben die Experten auch Gelegenheit, den Standby-Verbrauch zu messen, mit einfachen Berechnungen Energiekosten für einzelne Geräte darzustellen, Hilfestellung bei der Verwendung der Einsparhilfen zu leisten oder auf individuelle Fragen ausführlicher einzugehen“, erklärt Horst Roch, Klimaschutzmanager des Landkreises. Nach spätestens vier Wochen bekommen die Bewohner einen Kurzbericht mit den wesentlichen Ergebnissen zugeschickt.

Große Einsparpotenziale

„Je nach Wohnung kann es sich dabei um Einsparungen von 50 bis 200 Euro im Jahr handeln“, schätzt Karin Merkel von der Verbraucherzentrale. Zwar seien die Spartipps nichts grundsätzlich Neues, dennoch gebe es bei vielen Verbrauchern einen deutlichen Aha-Effekt, wenn sie die Messergebnisse sehen. So finden sich unreflektierte Boiler und Thermostat-Einstellungen sowie heimliche Stromfresser wie Mikrowellen oder Handy-Netzteile an vielen Steckdosen. Dagegen könne eine LED-Lampe den Stromverbrauch schnell von 100 auf 13 Watt senken und Mehrfachsteckdosen den Standby-Verbrauchern den Strom entziehen – beides stellen die Berater je nach Fall gratis zur Verfügung. Anfragen für die Beratungen werden beim Landkreis unter Telefon (0 57 21) 70 34 44 oder E-Mail an klimaschutz@landkreis-schaumburg.de entgegen genommen. geb

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