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Alternative zu Brückentorsaal gesucht

Kulturring Rinteln Alternative zu Brückentorsaal gesucht

Mit dem Musical „Love Story“ von Erich Segal, Howard Goodall und Stephen Clark beginnt am Dienstag, 12. September, um 20 Uhr im Brückentorsaal die Saison 2017/18 des Kulturrings Rinteln. „Nach gegenwärtigem Stand wird es wohl die vorerst letzte Saison sein, in der wir den Brückentorsaal werden nutzen können“, berichtet Vorsitzender Wolfgang Westphal.

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Wolfgang Westphal dirigiert die Göttinger Symphoniker im Brückentorsaal.

Quelle: tol

RINTELN. Wie vor einiger Zeit bekannt wurde, plant ein privater Investor aus Bremen, einen Millionenbetrag in den Brückentorkomplex zu investieren: Dieser solle runderneuert und zu einem Gewerbe- und Wohnensemble mit großer Einkaufspassage und Seniorenwohnungen umgebaut werden (wir berichteten). Hierfür müsste der Brückentorsaal in seiner bisherigen Form weichen. Ein neuer Veranstaltungssaal im neu zu errichtenden zweiten Stockwerk sei zwar geplant, jedoch müsste man für die Bauphase eine Alternative finden, sagt Westphal.

Bürgermeister Thomas Priemer bestätigt auf Anfrage, dass er guter Dinge sei, was den Verkauf und die anschließende Sanierung des Brückentorkomplexes angehe – „vorausgesetzt, die Gremien machen mit“. Er persönlich werde dem Brückentorsaal auch nicht nachtrauern – dort habe sich ein erheblicher Sanierungsstau entwickelt, der mit einem Neubau behoben wäre. Dieser würde dann von der Stadt langfristig vom Investor gemietet oder gepachtet. Im Verwaltungsausschuss Mitte August werde er daher vorschlagen, den Bebauungsplan entsprechend ändern zu lassen, damit die Planungen für den Brückentorkomplex weitergehen können.

Auf der Suche

Nach jetzigen Planungen geht Westphal davon aus, dass man auf zwei Jahre hinweg auf den Brückentorsaal als Veranstaltungsort in Gänze verzichten müsse. Man befinde sich auch schon auf der Suche nach Alternativen, berichtet Westphal weiter. Jedoch sei man bisher leider noch nicht fündig geworden.

„Besonders bei Großveranstaltungen wie Theaterstücken oder größeren Konzerten brauchen wir eine Halle, die mindestens 400 bis 500 Zuschauer fassen kann und auch in einem akzeptablen Zustand ist“, betont Westphal. Gerade in den Wintermonaten sind eine gute Wärmeisolation und Beheizbarkeit unabdingbar. Die Möglichkeit von Freiluftveranstaltungen ziehe man auch in Erwägung, jedoch müsste dafür dann natürlich das Wetter mitspielen: „Da hätten wir bei einem Sommer wie in diesem Jahr erhebliche Probleme gehabt“, weiß Westphal.

Wer um einen passenden Veranstaltungsort weiß, der möge sich doch bitte bei der Geschäftsführerin des Kulturrings Rinteln, Juliane Weiss, melden. Zu erreichen ist Weiss unter der Rufnummer (05751) 2229 oder per E-Mail unter kuri-rinteln@t-online.de. lb, jak

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Programm mit vielen Highlights

Auch in dieser Saison ist das vom Kulturring zusammengestellte Programm gespickt mit allerlei Sehens- und auch Hörenswertem.

Ein Orgelkonzert am Samstag, den 30. September, in der Klosterkirche Möllenbeck bildet den musikalischen Auftakt: Dann wird Westphal selbst Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Léon Boëllmann spielen. „Die Reparaturarbeiten an der historischen Ahrend/Möhling-Orgel konnten rechtzeitig zur Saison endlich fertiggestellt werden“, freut sich Wolfgang Westphal über den Abschluss der mit rund 65000 Euro ziemlich kostenintensiven Arbeiten: „Besonderer Dank gilt dabei Altbürgermeister Karl-Heinz Buchholz, der sich damals für die nötigen EU-Fördermittel eingesetzt hatte.“ Begleitet wird Wolfgang Westphal an diesem Abend von seinem Enkel Jan Westphal auf der Violine.„Ein äußerst begabter Junge, der mir immer viel Freude mit seinem Spiel macht“. Der Eintritt ist frei.

Ein Highlight wartet am 11. November in der Nikolai-Kirche auf dem Marktplatz: Dort findet ab 19:30 Uhr ein Konzert des Symphonischen Orchesters des Landestheaters Detmold unter der Leitung von Westphal selbst statt. „Der eigentliche Star des Abends ist aber Solist Aleksey Shadrin aus der Ukraine“, zeigt Westphal offen Vorfreude. Der 24-jährige gebürtige Ukrainer spielt auf dem Violoncello und ist bereits international mehrfach ausgezeichnet worden. Neben Franz Schuberts Symphonie Nr. 8 werden Werke von Joseph Haydn und Robert Schumann dargeboten. Der Eintrittspreis beträgt 20 Euro auf allen Plätzen. Der Vorverkauf beginnt bereits am 19. September in den Geschäftsstellen der Schaumburger Zeitung und der Sparkasse Schaumburg in der Klosterstraße.

Das alljährliche Neujahrskonzert findet am 21. Januar um 17 Uhr im Brückentorsaal statt. Spielen wird das Göttinger Symphonie Orchester. Informationen zu Veranstaltungen und Preisen sind der neuen Broschüre des Kulturrings zu entnehmen, welche in der Geschäftsstelle der Schaumburger Zeitung in der Klosterstraße 32 ausliegen.

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