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Altersvorsorge wird zum „Zankapfel“

Lehrer streiken Altersvorsorge wird zum „Zankapfel“

Angestellte Lehrer treten in den Warnstreik: Verdi und GEW fordern 5,5 Prozent mehr Geld 

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Bundesweit treten diese Woche angestellte Lehrer in den Warnstreik. 

Quelle: dpa

Landkreis. Landkreis. An Schulen in ganz Deutschland wird diese Woche gestreikt. In Schaumburg wollen sich angestellte Lehrer aus dem gesamten Landkreis am morgigen Dienstag an der Integrierten Gesamtschule Schaumburg (IGS) versammeln und über die Tarifauseinandersetzungen informieren.Zu den bundesweiten Warnstreiks hatten die Gewerkschaften Verdi und GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) aufgrund der vorerst ergebnislosen Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder aufgerufen. Hintergrund sind Differenzen über die betriebliche Altersvorsorge.Arbeitgeber benutzen die Altersvorsorge nach Worten von Friedrich Lenz, Vorsitzender des GEW Kreisverbandes Schaumburg, als Druckmittel. Mehr Geld solle es nur dann geben, wenn gleichzeitig die betriebliche Altersvorsorge gekürzt werde.„Die setzen den Gewerkschaften die Pistole auf die Brust“, empört sich Lenz. Verdi und GEW fordern 5,5 Prozent mehr Lohn. Der „Zankapfel“, die betriebliche Altersvorsorge, sei für die Gewerkschaften jedoch nicht Bestandteil der Verhandlungen gewesen, erklärt der Vorsitzende des GEW Kreisverbandes. Bereits aufgrund der tariflichen Eingruppierung hätten angestellte Lehrer „Probleme mit der Altersvorsorge“ und Schwierigkeiten, im Ruhestand über das Existenzminimum zu kommen. Dass die Arbeitgeber die betriebliche Altersvorsorge nun „erpresserisch“ für die Verhandlungen um mehr Geld nutzen, habe bei vielen Lehrern zu „heftiger Verbitterung“ geführt.Warnstreiks – aus Sicht von Lenz eine gerechtfertigte Konsequenz aus den gescheiterten Tarifverhandlungen: „Wenn Arbeitgeber jedes Gespräch verweigern und nicht auf die Forderungen eingehen, darf man sich nicht wundern, wenn zum Streik als letztes Mittel gegriffen wird.“ tbh   

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