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Aus dem Landkreis Amtsleiter transparenter einstellen
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Amtsleiter transparenter einstellen
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00:21 08.01.2015
Die nicht öffentliche Einstellung von Amtsleitern im Kreishaus will die WGS nicht länger hinnehmen. Quelle: rg
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Landkreis

Hierfür werde die WGS notfalls die Änderung der Geschäftsordnung fordern. Held: „Je transparenter solche Verfahren sind, desto weniger kann der Vorwurf der Mauschelei ins Spiel gebracht werden.“
Ferner werde sich die WGS 2015 bemühen, „Licht ins Dunkel um die Haftungsfragen der früheren Aufsichtsrats-Mitglieder der Pleite gegangenen Erlebniswelt Renaissance GmbH zu bringen, weil wir die bisherige Auskunftsverweigerung des Landrates Jörg Farr dazu für unberechtigt halten“.
In Vorausschau auf das Jahr 2015 nimmt die WGS-Fraktion im Kreistag des Weiteren die Finanzen in den Blick. „In der Hoffnung auf einen erneut strukturell ausgeglichenen Haushalt 2105 müssen wir uns in Zukunft verstärkt dem Schuldenabbau widmen“, sagt Held.
„Wir können 200 Millionen Euro an Schulden nicht einfach vor uns her schieben“, fährt Held fort. Die WGS werde „nur noch Haushalten zustimmen, die einen deutlichen Willen zum Schuldenabbau erkennen lassen“. Auch der Landkreis müsse mittelfristig dazu übergehen, keine Neuverschuldung mehr aufzunehmen. Konkret: „Nur noch so viel Kredite aufnehmen, wie wir auch tilgen.“ Und: „Zusätzlich noch in den Schuldenabbau investieren, nicht in den Eigenkapitalabbau.“ Dies sei eine schwierige, nicht in einem Jahr zu lösende Aufgabe, so Held: „Diese wird uns noch langfristig beschäftigen, aber wir müssen sie anpacken – und zwar jetzt.“
Das Klinikum Schaumburg befindet sich aus Sicht der WGS „nach vielen Personalquerelen im Moment auf einem guten Weg“. Die jetzige Geschäftsführung scheine endlich „das richtige Händchen“ zu haben. Die Verantwortlichen „scheinen erkannt zu haben, dass ein weiterer Personalabbau in den jetzigen Häusern nicht mehr möglich ist“. Die Aufgabe für 2015 heiße: zügiger Weiterbau der Klinik und weitere Zusammenführung der Häuser, sodass alles für einen guten Start im Jahr 2017 vorbereitet ist. Held: „Wir können uns keine weiteren Verzögerungen mehr leisten.“
Unter dem Stichwort des demografischen Wandels stellt sich der WGS die Frage, „wie wir es schaffen, unsere gut ausgebildeten jungen Leute nach ihrem Studium nach Schaumburg zurück zu holen“. Für diese müssten Anreize geschaffenwerden, argumentiert Held. Dieses gehe nur über eine gezielte Wirtschaftsförderung. „Das funktioniert mit dem Jobcenter in Hand des Landkreises und mit dem Slogan der Wirtschaftsförderer, ,Hand in Hand mit dem Mittelstand‘“.

Von Stefan Rothe

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