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Antrag muss in drei Monaten stehen

Freie Schule Antrag muss in drei Monaten stehen

Die Zeit läuft: In knapp drei Monaten – am 28. Dezember ist Stichtag – müssen die Anträge für die geplante freie Schule in Schaumburg bei der Landesschulbehörde eingereicht sein.

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In der Sölvienstraße gibt es Probleme mit dem Wasserabfluss. Die Maisbomber setzen der Straße zusätzlich zu.

Quelle: dpa Symbolfoto

LANDKREIS. Bis dahin müssen also ein Mietvertrag, das Konzept und die Finanzierung stehen. Außerdem müssen jeweils zwölf Anmeldungen für den Grundschulbereich und den Sekundarbereich I vorliegen sowie die Bewerbungen der interessierten Lehrer. Mitinitiatorin Karin Gümmer ist optimistisch, dass die Eröffnung zum nächsten Schuljahr gefeiert werden kann.

Eröffnung vielleicht erst 2019

Sie schränkt allerdings ein, dass alle Engagierten auch nicht allzu enttäuscht sein sollten, wenn es doch erst 2019 mit der Schuleröffnung klappen sollte. Momentan sei jedoch vieles in Arbeit, so wie die Internetseite oder Flyer. Außerdem warten die Initiatoren auf die Eintragung des „Vereins für lebendiges Lernen Schaumburg e.V.“ im Vereinsregister. „Erst dann können wir Spenden einsammeln und unser Crowdfunding-Projekt starten.“

Es lägen bereits neun Voranmeldungen für den Primarbereich und drei für den Sekundarbereich vor. Und wie berichtet, hätten auch Lehrer schon ihr Interesse bekundet. Oberste Priorität sei es aktuell, ein passendes Gebäude zu finden. Nach wie vor werde Wendthagen als Standort favorisiert, „weil unser Konzept Natur als Lernort vorsieht“. Gemeinsam mit einer Architektin habe es mehrere Besichtigungen gegeben. „Bevor wir jedoch keinen Vertrag unterschrieben haben, wollen wir uns zu dem Thema nicht öffentlich äußern“, so Gümmer.

Im eigenen Tempo lernen

Das Kurzkonzept soll Interessierten einen groben Überblick über die Ziele und die Praxis der freien Schule geben. Im Mittelpunkt steht demnach der „LebensLernOrt, der den Kindern und Jugendlichen eigenverantwortliches, selbstbestimmtes und freies Lernen“ ermöglichen soll. Schüler sollen in jahrgangsübergreifenden, selbstgewählten Gruppen gemeinsam in ihrem eigenen Tempo Ziele verfolgen können. Herkömmliche Noten gibt es nicht, stattdessen werde es Beratungs- und Lerngespräche zwischen Schülern, Eltern und den sogenannten Lernbegleitern geben.

Dennoch sollen den Schülern alle allgemeinbildenden Schulabschlüsse, die im niedersächsischen Bildungssystem vorgesehen sind, offen stehen. Prüfungen zum ersten und mittleren Schulabschluss würden an der Freien Schule Schaumburg vorbereitet und dann in einer externen Prüfung an einer staatlichen Schule abgelegt. Das Konzept sieht eine flexible Regelung der Anwesenheitszeiten in der Schule zwischen 8 und 15.30 Uhr, mit einer Kernzeit von 9 bis 13 Uhr vor.

Das nächste Info-Treffen findet am Freitag, 6. Oktober, von 19 bis 22 Uhr im Familienzentrum Stadthagen, Bahnhofstraße 27, statt. „Wir wollen unterschiedliche Räume nutzen, um das Einzugsgebiet zu erweitern“, so Gümmer. So sei auch geplant, einmal nach Bückeburg zu gehen. Kontakt:

Franziska Hautau, (0171) 6833546, E-Mail: f.hautau@googlemail.com, und Karin Gümmer, (0178) 3567254, E-Mail: k.guemmer@gmx.net. col

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