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Arbeiten liegen danieder

Verzögerung Arbeiten liegen danieder

 Während des Baus der „2+1“-Trasse der B 65 im Abschnitt zwischen Vornhagen und Kobbensen wird es auch zu „zeitweisen kurzfristigen Vollsperrungen“ der Bundesstraße kommen. Das hat Markus Brockmann, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau in Hameln, auf Anfrage eingeräumt.

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Liegt seit einigen Wochen brach: Die Baustelle an der B 65 bei Kobbensen.

Quelle: rg

Landkreis. Die Arbeiten an der künftigen „2+1“-Trasse sollen nach Angaben Brockmanns im kommenden Sommer beginnen und etwa zwei Jahre in Anspruch nehmen. Wann genau während dieser Zeit Vollsperrungen inklusive der Einrichtung von Umleitungsstrecken nötig werden, lasse sich derzeit noch nicht sagen. Es werde sich aber voraussichtlich um Phasen von jeweils „mehreren Wochen“ handeln, sagte der Behördenleiter.
Die Sperrungen seien „unvermeidlich“, um an einigen Punkten den uneingeschränkten Fortgang der Bauarbeiten zu gewährleisten. Das werde zum Beispiel notwendig sein beim Bau der Knotenpunkte in Vornhagen und in Kobbensen. „Das wird dann so eng, dass wir ohne Sperrungen nicht auskommen werden“, bekräftigte Brockmann.
Nach den Worten des Behördenchefs werden derzeit die Ausschreibungen für den gesamten Bauabschnitt zwischen Vornhagen und Kobbensen vorbereitet. Wegen der Größenordnung des Projekts muss das Bundesverkehrsministerium als Kostenträger diese Papiere absegnen. Nach momentanem Zeitplan sollen sie Ende des ersten Quartals veröffentlicht werden. Noch vor der Jahresmitte können laut Brockmann die Aufträge dann vergeben werden.
Seit einiger Zeit sind die vorbereitenden Arbeiten für den „2+1“-Ausbau bei Kobbensen unterbrochen. „Es ist viel zu nass, der Boden ist komplett aufgeweicht“, begründete Brockmann den Stillstand auf Anfrage: „Im Moment würde man nur im Dreck wühlen, ohne dass etwas Vernünftiges dabei heraus kommt.“ Eine winterbedingte Unterbrechung sei aber von vornherein einkalkuliert gewesen.
Von daher sei unverändert geplant, die in Bau befindliche Straße von der Kobbenser Siedlung Eichenbruch als Anbindung an die Kreisstraße nach Heuerßen und über diese an die künftige B 65-Trasse bis Mai fertigzustellen. Dasselbe gelte für einen Wirtschaftsweg, durch den das Rittergut Remeringhausen indirekt an die B 65 angebunden werden soll.
Einschließlich aller begleitenden Maßnahmen wie der Anlage von Wirtschaftswegen und der Errichtung von Brücken wird der erste Bauabschnitt nach Angaben von Brockmann rund 10,5 Millionen Euro kosten.

Von Stefan Rothe

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