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Arbeitslosenzahl sinkt weiter

Potenzial für Ausbildung Arbeitslosenzahl sinkt weiter

Der positive Rückgang der Arbeitslosenzahlen in Deutschland schlägt sich auch im Landkreis Schaumburg nieder, wie die Zahlen der hiesigen Arbeitsagenturen belegen. Mit 12155 arbeitslos gemeldeten Männern und Frauen im Oktober waren 285 weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als im Vormonat.

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Quelle: pr.

Landkreis. Das ist ein Rückgang um 2,3 Prozent. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent. In der Geschäftsstelle Stadthagen waren im Oktober 3472 Menschen arbeitslos gemeldet – eine Quote von 5,7 Prozent. Der Stadthäger Geschäftsstellenbezirk umfasst Stadthagen, Obernkirchen und Bückeburg sowie die Samtgemeinden Nienstädt, Lindhorst, Niedernwöhren, Sachsenhagen, Rodenberg und Nenndorf. In Rinteln beträgt die Arbeitslosenquote 6,6 Prozent bei 1300 Menschen ohne Job.

Die Zahl der bei den Arbeitsagenturen im Landkreis Schaumburg arbeitslos gemeldeten Menschen stieg um 0,4 Prozent, da sich dort im Oktober verstärkt geflüchtete Menschen arbeitslos gemeldet haben. Hingegen sank die Zahl der unter-25-Jährigen nach vorübergehender Arbeitslosigkeit um 12 Prozent auf 1281.

Zahl blieb unter Vorjahresstand

Insgesamt 552 Männer und Frauen sind weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als 2015 (-4,3 Prozent). Die Zahl blieb auch deshalb unter dem Vorjahresstand, weil wesentlich mehr Menschen an Maßnahmen teilnehmen. In erster Linie sind es Flüchtlinge in berufsorientierenden Kursen oder Integrationsmaßnahmen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge.

Im Bezirk der Arbeitsagentur Hameln waren im Oktober 2715 Ausländer arbeitslos gemeldet, 545 mehr als 2015 – ein Zuwachs von gut 25 Prozent. Zu dieser Gruppe zählen sowohl Menschen, die schon länger hier leben, als auch neu hinzugekommene Flüchtlinge. Im Oktober waren im Agenturbezirk 987 Geflüchtete, die als Asylbewerber nach Deutschland gekommen sind und sich um Arbeit oder Ausbildung bemühen arbeitslos gemeldet.

Weitere 1065 befanden sich in Integrationskursen, Qualifizierungsmaßnahmen oder waren erwerbstätig und suchten eine Stelle. Es ist weiterhin ein Zuwachs zu verzeichnen, auch weil noch nicht alle geflüchteten Menschen, die erwerbsfähig sind, sich bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern gemeldet haben.

Kontakte über Praktika

Zu der Situation erklärt Ursula Rose, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hameln: „Unter den Flüchtlingen verbirgt sich ein Potenzial auch für Ausbildung. Erste Sprachkenntnisse sind erworben, über Maßnahmen und Praktika wurden Kontakte zu heimischen Unternehmen hergestellt. Arbeitgeber äußern sich positiv über ihre Erfahrungen mit Flüchtlingen, aber noch ist der Anteil derjenigen gering, die bereits eine Ausbildung aufnehmen könnten.“ col

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