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Arbeitslosenzahlen steigen an

Kalter Januar Arbeitslosenzahlen steigen an

Der Januar war kalt und hat damit traditionell auch für einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Landkreis Schaumburg gesorgt. Das berichtet die Arbeitsagentur für den ersten Monat 2017. Die Quote ist in den vergangenen Wochen um 0,4 Punkte auf 6,4 Prozent gestiegen.

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Quelle: Grafik: Elze

Landkreis. Das bedeutet, dass im Januar offiziell 5151 Personen ohne Job im Landkreis gemeldet waren. Das sind 310 Menschen weniger als vor genau einem Jahr. Auffällig ist, dass die Zahl der arbeitslosen Männer deutlicher gestiegen ist (56,9 Prozent) als bei den Frauen (43,1 Prozent). Das liegt laut Christina Rasokat, Pressesprecherin der Arbeitsagentur, an den saisonal bedingten Jobs. Männer seien häufiger in Außenberufen beschäftigt, die nun im Winter teilweise wegfallen.

1365 arbeitslos gemeldete Personen in Rinteln

3786 Personen davon sind in der Geschäftsstelle Stadthagen registriert, zu der die Samtgemeinden Rodenberg, Nenndorf, Sachsenhagen, Lindhorst, Nienstädt und Niedernwöhren sowie die Städte Stadthagen, Bückeburg und Obernkirchen gehören. Damit liegt die Arbeitslosenquote bei 6,3 Prozent. Der Geschäftsstelle Rinteln waren im Januar 1365 arbeitslos gemeldete Personen zugeordnet. Dazu gehören Rinteln, die Gemeinde Auetal und die Samtgemeinde Eilsen. Ursula Rose, Vorsitzende der Geschäftsführung bei der Agentur für Arbeit Hameln, zu der aktuellen Entwicklung: „Auch wenn der Arbeitsmarkt über den Winter pausiert, wird über das Jahr eine große Nachfrage nach Arbeitskräften bestehen.“ Für ungelernte Arbeitskräfte sei das Risiko, arbeitslos zu werden und zu bleiben, allerdings weiterhin hoch, denn in erster Linie werden Fachkräfte gesucht. Berufliche Qualifizierung sei aus diesem Grund auch in diesem Jahr Schwerpunkt der Arbeit in den Arbeitsagenturen und Jobcentern, es stehen ausreichend Haushaltsmittel für die Förderung von Weiterbildung zur Verfügung, auch von Beschäftigten.

Die Quote liegt bei 8,7 Prozentpunkten

Ergänzend zur gesetzlich definierten Arbeitslosenzahl veröffentlicht die Agentur für Arbeit Angaben zur Unterbeschäftigung. Hiermit werden neben den Arbeitslosen auch Personen dargestellt, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie erkrankt sind oder an Maßnahmen teilnehmen. Die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) betrug nach vorläufigen Angaben im Januar 6090 Personen in Schaumburg. Die Quote liegt bei 8,7 Prozentpunkte und entwickelt sich damit gegenläufig zur Arbeitslosigkeit. Grund dafür ist, dass mehr Arbeitssuchende an Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung teilnehmen, darunter auch Geflüchtete an Deutschkursen und Qualifizierungen. jemi

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