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Arbeitsmarkt im Sommerloch

Zahlen nehmen zu Arbeitsmarkt im Sommerloch

Nach dem Höhenflug der vergangenen Monate muss die Agentur für Arbeit in Hameln für den Monat Juli einen leichten Dämpfer in Sachen Arbeitslosenzahlen hinnehmen. 5239 Menschen in Schaumburg waren der Behörde zufolge zum Stichtag ohne Job, was einer Quote von 6,6 Prozent entspricht.

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Landkreis (js). Das sind 164 mehr Betroffene als noch im Juni. Im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt sind die neuen Zahlen für Juli immer noch positiv zu bewerten. Damals waren 5590 Frauen und Männer im Landkreis ohne Job.
Der Agentur für Arbeit zufolge hätten das Ende von Ausbildungen und der zeitgleiche Beginn der Sommerferien in Niedersachen zu dem Anstieg der Arbeitslosigkeit geführt. Besonders betroffen seien entsprechend Menschen ohne Job, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Insgesamt 671 von ihnen suchten im Juli nach einer Anstellung, im Vormonat sind es nur 551 gewesen. „Der Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit ist jahreszeitlich für den Juli typisch“, kommentiert Evelyne Berger, operative Geschäftsführerin bei der Agentur für Arbeit Hameln.
Auch bei den Unterbeschäftigten gibt es nach Angaben der Behörde eine negative Entwicklung. Deren Zahl stieg von 6552 im Juni auf 6676 im Juli. Die Unterbeschäftigungsquote lag damit bei 8,3 Prozent. Dennoch gibt es auch hiernei im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt gute Nachrichten zu vermelden – gut 300 Menschen mehr galten zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr als unterbeschäftigt.
Zu den Unterbeschäftigten gehören nicht nur die offiziell gemeldeten Arbeitslosen, sondern auch Männer und Frauen ohne Job, die etwa an Trainings teilnehmen oder sich weiterbilden. Arbeitslose, die aufgrund von Krankheit oder anderen Einschränkungen dem Arbeitsmarkt zum Stichtag nicht zur Verfügung stehen, werden für die Statistik hingegen nicht erfasst.
Im Geschäftsbereich Stadthagen ist die Zahl der Arbeitslosen im Juli 2015 um 145 auf 3859 gestiegen, was eine Quote von 6,4 Prozent zur Folge hat. Die langfristige Entwicklung bleibt aber auch dort positiv, im Juli 2014 suchten in der Kreisstadt noch gut 4150 Menschen eine Anstellung.
Deutlich geringer fiel der Anstieg der Arbeitslosenzahl im Geschäftsbereich Rinteln aus. Dort waren im Juli 1380 Männer und Frauen ohne Arbeit, was einem Anstieg von 19 Personen im Vergleich zum Vormonat entspricht. Die Arbeitslosenquote liegt damit bei 7,0 Prozent – immerhin 0,3 Prozentpunkte weniger als zum Vorjahreszeitpunkt.

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