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Auf Schaumburger Tellern wird’s wild

Landkreis / Wildpflanzen-Expertin Auf Schaumburger Tellern wird’s wild

„Ich ess’ Blumen“ haben „Die Ärzte“ einst gesungen. Dass das mit einigen Einschränkungen tatsächlich möglich ist, weiß Sozialwissenschaftlerin und Wildpflanzen-Expertin Birgit Brinkmann. Zusammen mit dem Zweckverband Touristikzentrum Westliches Weserbergland und dem Schaumburger Land Tourismusmarketing entwickelt sie derzeit das Projekt „Schaumburg isst wild“. Damit will sie das Bewusstsein dafür wecken, dass Löwenzahn und Gänseblümchen weit mehr sind als Unkraut.

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So kann es aussehen, wenn es in der Küche blumig zugeht.

Quelle: pr.

Landkreis (jcp). Aus Ersterem lasse sich Remoulade machen, aus dem Zweiten eine Art süßes Pesto. „Ursprünglich lebten wir einmal von Fleisch und Pflanzen“, sagt Brinkmann. Der Ackerbau habe eine andere Ernährung mit sich gebracht, Getreide und Hülsenfrüchte begannen, den menschlichen Speiseplan zu dominieren. Eine Ernährung voller Kohlenhydrate, die Probleme für Gesundheit und Umwelt mit sich brachte.

Essbare Wildpflanzen, die einstige Nahrungsgrundlage der Menschen, fänden in der maschinenorientierten Lebensmittelindustrie so gut wie keine Verwendung. Dabei strotze zum Beispiel auch die Schaumburger Wappenpflanze Brennessel vor Vitalstoffen, Mineralstoffen und Vitaminen.

Wer sich selbst einmal von den Möglichkeiten überzeugen möchte, die diese in Vergessenheit geratene Küche bietet, kann das im Rintelner Restaurant Paschenburg tun, mit dessen Geschäftsführern Brinkmann bereits kooperiert.
Konkretes gibt es zu „Schaumburg isst wild“ noch nicht, das Projekt befindet sich in der Planungsphase. Angedacht sind aber zum Beispiel Aktionen wie Exkursionen und Angebote bei „Event-Picknicks“.

Derzeit sucht Brinkmann nach Partnern und Sponsoren. Für Schulklassen, Bewohner von Seniorenheimen und andere Interessierte bietet sie zudem Seminare zu Wildpflanzen an.

Kontakt: Birgit Brinkmann, Telefon (0 51 52) 46 06, www.kann-man-essen.de

Rezept zum Nachkochen:

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