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Auf dem Fahrrad zu den „kulturellen Leuchttürmen“

Landkreis / "KulturRoute" Auf dem Fahrrad zu den „kulturellen Leuchttürmen“

Auf eine „KulturRoute“ rund um die Landeshauptstadt will das Städte-Netzwerk „Erweiterter Wirtschaftsraum Hannover“ (EWH) Radfahrer auf den Weg schicken. Der 800 Kilometer lange Rundkurs – der auch über Rinteln, Bückeburg, Stadthagen und Wiedensahl führt – soll zu Beginn der Fahrradsaison 2015 eröffnet werden.

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Das Mausoleum in Stadthagen zählt zu den Zielen auf der geplanten „KulturRoute“ rings um Hannover.

Quelle: rg

Von Stefan Rothe

Landkreis. Das hat EWH-Geschäftsführer Tobias Preising auf Anfrage mitgeteilt. Derzeit laufen demnach die Ausschreibungen für Beschilderung, Werbematerialien und die Homepage.
Idee der „KulturRoute“ ist es laut Preising, vorhandene Kultureinrichtungen mit überregionaler Bedeutung („kulturelle Leuchttürme“) sowie weitere bedeutende Kulturangebote über Radrouten zu verknüpfen und touristisch zu vermarkten.
Die „kulturellen Leuchttürme“ würden zu den Themenfeldern Geschichte, Künstlerische Moderne, Wissenschaft und Technik zusammengefasst und um weitere thematisch passende Einrichtungen und Veranstaltungen ergänzt. Dazu gehören zum Beispiel das Celler Schloss mit Altstadt, das Fagus-Werk in Alfeld, der Dom und St. Michaelis in Hildesheim sowie das Sprengel-Museum in Hannover. Darüber hinaus verweist die Studie auf 32 weitere bedeutende Kulturangebote wie die Rattenfänger-Freilichtspiele und das Musical „Rats“ in Hameln, das Mausoleum in Stadthagen, das „Schokoland Rausch“ in Peine und das Erdölmuseum in Wietze.

Eine Basis der „KulturRoute“ bilde das Radwegenetz des EWH, auf dessen Wegen sie zum überwiegenden Teil verlaufe, so Preising. Dies seien insbesondere die bereits beschilderten Radfernwege wie beispielsweise der Weser-, der Aller- und der Leine-Heide-Radweg. Die geplante Route gliedere sich in einen Basisring und lokale Schleifen. Der Basisring verlaufe von Hannover über Celle, Schwarmstedt, Neustadt am Rübenberge, Stadthagen, Bückeburg, Hameln, Elze, Alfeld, Freden, Lammspringe, Hildesheim wieder zurück nach Hannover. Über sogenannte Schleifen seien Walsrode, Nienburg an der Weser und Peine sowie die Kulturgüter Bergen-Belsen, das Kloster Wienhausen, die Marienburg und das Schloss Hämelschenburg angebunden.

Zur Vermarktung der „KulturRoute“ über die im EWH vernetzten Tourismusfördergesellschaften werden den Worten von Preising zufolge eine Broschüre und Fahrradkarten entwickelt. Über das Internet können dann für die Planung von Tagesetappen Routeninformationen und zur Orientierung im Gelände GPS-Tracks heruntergeladen werden. Entlang des Routenverlaufs würden Informationstafeln mit QR-Codes installiert. Mit einem Smartphone können dann auch in der Örtlichkeit Informationen von der mobilen Webseite der „KulturRoute“ abgerufen werden.

Eingebunden ist die „KulturRoute“ den Informationen Preisings nach darüber hinaus in das „Schaufenster E-Mobilität“, in dessen Rahmen das metropolane Radwegenetz mit einer Länge von rund 2500 Kilometer unter dem Aspekt der E-Bike-Tauglichkeit untersucht werde. Ein weiterer Aspekt sei die Verknüpfung mit dem Tourismuspartner movelo GmbH, der ein Netz aus E-Bike-Verleih- und Ladestationen bereithalte. So sei „mit einem zusätzlichen Schuss Energie, den ein Elektrofahrrad bietet, die Tour über die Mittelgebirgsrücken und die großflächigen Niederungen im EWH ohne Anstrengung möglich“, wie Preising sagte.

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