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Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Förderschulen Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Die Verlängerung der Schwerpunktschulen bis 2024 trifft auf einhellige Zustimmung der Kreistagsfraktionen. In der Sitzung des Schulausschusses betonte Kreisrätin Katharina Augath, die Inklusion werde in Schaumburg nicht als Last gesehen, sondern bereits seit Jahren als positive Herausforderung gelebt.

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Landkreis.  Gleichzeitig seien die notwendigen baulichen Veränderungen der Schulgebäude, zum Beispiel der Einbau von Fahrstühlen, angesichts der Finanzsituation des Landkreises nicht in der Kürze der Zeit zu bewältigen.

 „Wir schieben einen Investitionsstau im zweistelligen Millionenbereich vor uns her. Daher wollen wir unsere spärlichen finanziellen Mittel nicht so einseitig ausrichten, sondern den barrierefreien Umbau der Schulen im Zuge der geplanten Sanierungsmaßnahmen schrittweise abarbeiten. Aber das dauert“, erklärte Augath.

 Die Schwerpunktschulen sollten bis 2018 den Kommunen den Übergang in das inklusive Schulsystem erleichtern. So konnte der Landkreis für jeden Förderbedarf eine Schwerpunktschule benennen, an die Eltern ihr Kind mit dem entsprechenden Förderbedarf schicken können.

 Ab dem Schuljahr 2018/19 sollten Eltern dann eigentlich die Schule frei wählen und dieses Recht notfalls einklagen können. Das hätte geheißen: Jedes Schulgebäude müsste barrierefrei ausgebaut sein, zum Beispiel über einen Fahrstuhl und schallgedämmte Unterrichtsräume verfügen.

 Gleichzeitig betonte Augath, dass der Landkreis sich einer individuellen Lösung zwischen Eltern und einer Schule nicht in den Weg stellen werde. „Und wenn die Lösung so aussieht, dass das Kind zum Fachunterricht die Treppe hinauf getragen wird, dann ist das so.“ ber

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