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Aus dem Landkreis „Ausbildungsbereitschaft ungebrochen hoch“
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis „Ausbildungsbereitschaft ungebrochen hoch“
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06:16 11.11.2012
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Landkreis (ssr). Wrede reagierte am Donnerstag auf Äußerungen der Chefin der Schaumburger  Filiale der Agentur für Arbeit, Cornelia Kurth. Diese hatte die Betriebe aufgefordert, in den Bemühungen auszubilden nicht nachzulassen und Kritik hinzugefügt: „Einfach nur zu sagen, die Demografie werde es schon richten, reicht nicht“.

Wrede verwies darauf, dass die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge im IHK-Bereich Schaumburg im laufenden Jahr im Vergleich zu 2010 um 6,2 Prozent zugenommen habe. Der vergleichbare Durchschnittswert der IHK Hannover-Hildesheim liege bei plus 4,3 Prozent. Im IHK-Bereich Schaumburg seit vielen Jahren ständig annähernd 500 Ausbildungsverträge abgeschlossen zu haben, sei überaus positiv zu bewerten, betonte Wrede. „Damit stehen wir mit Blick auf Landkreise vergleichbarer Größe sehr gut da.“ Im vergangenen Jahr seien es durch die hohe Zahl an Schulabgängern wegen des Doppel-Abis sogar rund 530 Kontrakte gewesen, flocht Wrede ein.

Dass nicht noch mehr Ausbildungsverhältnisse zustande kämen, habe in aller Regel nicht mit fehlender Bereitschaft von Unternehmen, sondern vielmehr „mit mangelnder Qualität von Bewerbern zu tun“, nahm Wrede Stellung. Kurth hatte Betrieben geraten, „nicht nur auf die Top-Kandidaten zu schauen“. Schließlich gebe es für Kandidaten mit Defiziten viele Fördermöglichkeiten durch die Agentur.

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