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Ausweitung des GVH-Tarifs oberstes Ziel

Prioritätenliste der CDU-Kreistagsfraktion für 2015 Ausweitung des GVH-Tarifs oberstes Ziel

Aus Sicht der CDU-Kreistagsfraktion stehen im beginnenden Jahr einige weitreichende Entscheidungen an. An erster Stelle steht nach den Worten von Fraktionschef Gunter Feuerbach dabei die Ausweitung des GVH-Tarifes für jeden Nutzer auf den Bahnstrecken von Minden und von Rinteln jeweils bis Hannover.

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Die Ausweitung des günstigen GVH-Tarifs auch auf Einzeltickets ist das wichtigste Ziel der CDU-Kreistagsfraktion für das Jahr 2015.

Quelle: rg

Landkreis.. Mit der angestrebten Ausweitung des GVH-Tarifs solle der Schaumburger Arbeitsmarkt und dessen Verbindungen in die Wirtschaftsräume Region Hannover und Ostwestfalen gestärkt werden. „Obwohl alle an diesem Prozess Beteiligten die Realisierung eigentlich wollen, stellt sich die Umsetzung im konkreten Einzelfall jedoch noch als sehr schwierig heraus“, weiß Feuerbach.Daneben gelte es in 2015 mit der Fortschreibung des Nahverkehrsplanes die Mobilität der Bürger beim ÖPNV auf der Straße zu verbessern. Wegen der jährlich zurück gehenden Schülerzahlen werde der Schülerverkehr vollständig in den Linienverkehr überführt. Mit der Weiterentwicklung der Ganztagsschulen würden sich diese Verkehre frühmorgens und am Nachmittag verdichten. „Die Erreichbarkeit der Mittel- und Grundzentren muss daher in einem Zwischenschritt über nachfrageorientierte Angebote wie Bürgerbusse sicher gestellt werden“, fordert Feuerbach.Mit Blick auf den Wohn- und Wirtschaftsstandort habe die CDU „den Aufbau eines möglichst optimalen Netzangebotes fest im Blick“, fügt Feuerbach an. Hier stehe schon im ersten Halbjahr eine konkrete Entscheidung an. Favorisiert werde aktuell ein Ausbau des Glasfasernetzes bis in jedes Haus, „da dies die zukunftssicherste Variante wäre“. Der immense Kostenfaktor dieser Lösung zwinge aber auch zur Prüfung von Ausbauvarianten. Wichtig sei der CDU-Fraktion aber, „den Ausbau bis Ende 2016 kreisweit mit einer Übertragungsrate von mindestens 50 Megabit pro Sekunde sicher zu stellen“.Die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes soll nach Vorstellung der CDU „demnächst mit einer Initiative des Landkreises zur Senkung des Energieverbrauches im privaten Bereich weiter gehen“. Bei der Gesundheitsvorsorge gelte die Aufmerksamkeit weiterhin der künftigen allgemein- und fachärztlichen Versorgung. Obwohl die Versorgung aktuell noch als gut bewertet werden könne, würde etwa die Hälfte der niedergelassenen Ärzte in den nächsten zehn Jahren in den Ruhestand treten. Hier würden sich die Strukturen auch im Zusammenhang mit dem neuen Gesamtklinikum verändern „und die Politik zwingen, darauf zu reagieren“, so Feuerbach.Ein Schwachpunkt der Kreispolitik aus Sicht der CDU „ist unverändert die mangelnde Bereitschaft der kreisangehörigen Städte- und Gemeinden zu gebietsübergreifenden Kooperationen“. Dies führe im Ergebnis dazu, „dass der Landkreis für die Lösung der Zukunftsaufgaben, denen die Kommunalpolitik nicht ausweichen kann, zu kleinteilig aufgebaut ist“.  von Stefan Rothe

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