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Aus dem Landkreis Autofahrer (69) stirbt bei Unfall
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Autofahrer (69) stirbt bei Unfall
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00:17 21.10.2016
Bei dem Unfall zwischen Quetzen und Rusbend stirbt der 69 Jahre alte Fahrer des Kleinwagens. Der Lastwagenfahrer wird verletzt. Die Landesstraße 772 gleicht einem Trümmerfeld. Quelle: fh
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Landkreis/Quetzen

Der Sattelauflieger kam aufgrund des Zusammenstoßes ins Schleudern und kippte auf die Seite. Die Unfallstelle wurde weiträumig abgesperrt und der Verkehr abgeleitet. Die Bergungs- und Aufräummaßnahmen dauerten bis etwa 15.30 Uhr, solange blieb die Landesstraße gesperrt.

Auf die Gegenfahrbahn geraten

Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr der Hyundai-Fahrer gegen 8.10 Uhr auf der L772 in Richtung Bückeburg. Kurz vor der Einmündung zur Straße Mariahöh geriet er aus bisher unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn. Auf der fuhr ein mit 26 Tonnen Kalksteinmehl beladener Sattelauflieger. Nach dem Frontalzusammenstoß überschlug sich das Auto und landete im Straßengraben. Die Zugmaschine des Lastwagens rutschte ebenfalls in den Graben, der Tankauflieger kippte auf die Seite und blockierte die Straße.

Der Autofahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und konnte von der Feuerwehr mit schwerem Gerät nur noch tot aus dem Fahrzeug geborgen werden. Der Lkw-Fahrer (61) erlitt leicht Verletzungen und kam nach notärztlicher Behandlung ins Krankenhaus Stadthagen.

Mit einem speziellen Bergefahrzeug wurde der Lastwagen aufgerichtet. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf mindestens 190000 Euro geschätzt. Die genauen Umstände, die zu dem schweren Unfall führten, werden noch ermittelt.

Die Beamten bitten in diesem Zusammenhang um die Mithilfe der Bevölkerung. Bei dem Unfall war ein silberner Kleinwagen, Typ Hyundai i10, beteiligt. Zeugen, denen vor dem Unfall auf der L772, L770, oder in der Nähe ein solches Fahrzeug aufgefallen ist, sollen sich unter der Telefonnummer (0571) 88660 an die Polizei in Minden wenden.

Tempolimit 100

Auf der neuen Strecke gilt Tempolimit hundert. Laut Feuerwehr-Einsatzleiter Patrick Wichmann hat es dort bereits einige Unfälle gegeben, auch tödliche. Für diesen Einsatz forderte Wichmann ein Team zur psychosozialen Unterstützung für die Helfer an. Insgesamt waren 25 Feuerwehrmänner aus Lahde, Quetzen, Ilvese und Bierde an der Unfallstelle. mt

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