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Flüchtlings-Arbeit bleibt

Geschaffene Stellen werden zunächst nicht gestrichen Flüchtlings-Arbeit bleibt

 Die Flüchtlingszahlen derzeit liegen deutlich unter denen des Vorjahreszeitraums. Für die Arbeiterwohlfahrt (Awo) im Landkreis bedeutet das nicht, dass geschaffene Stellen wieder gestrichen werden. 

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Quelle: dpa

Stadthagen. Hauptargumente: Zum einen gebe es bereits vor dem Hintergrund der aktuellen Schaumburger Zahlen eher zu wenige als zu viele Sozialarbeiter – und zum anderen fange nach dem Ende der akuten Krise mit der Integration ein weiterer Batzen Arbeit eben erst an.Derzeit kümmern sich im Auftrag der Awo 22 Sozialarbeiter um 2700 Flüchtlinge, erklärt die Schaumburger hiesige Geschäftsführerin Heidemarie Hanauske. „Im Idealfall gehen wir von einer Vollzeitstelle auf 100 Flüchtlinge aus“, sagt sie. „Wir haben also definitiv im Moment nicht zu viele.“

Erstbetreuung, Integrationsarbeit und mehr

Vier der 22 Sozialarbeiter leisteten Integrationsarbeit. In diesem Zusammenhang bedeutet das vor allem Unterstützung beim beruflichen Fußfassen.18 Personen seien in der sogenannten Erstbetreuung tätig, davon drei in den Gemeinschaftsunterkünften in Rinteln, Bückeburg und Bad Nenndorf und 15 dezentral. Von diesen sind laut Hanauske drei in Teilzeit beschäftigt. Hinzu kommen als Aushilfen sogenannte Sozial-Betreuer, die kleinere Termine wie Arztbesuche übernehmen. 25 bis 30 Flüchtlinge pro Monat kommen in den Landkreis
Wenn „etwas frei wird“, schichtet die Awo um. Die ehemalige Herderschule in Bückeburg zum Beispiel sei kurz vor Weihnachten für 180 Flüchtlinge einzugsbereit gemacht worden. „In absehbarer Zeit werden es noch 60 sein“, sagt Hanauske. Entsprechend könne einer der zwei dort tätigen Sozialarbeiter abgezogen und mit neuen Aufgaben betreut werden.„Derzeit kommen 25 bis 30 Flüchtlinge pro Monat in den Landkreis“, weiß Hanauske. Kein Vergleich zu den dreistelligen Zahlen des Vorjahres. „Aber dadurch werden es ja nicht weniger“, sagt die Awo-Chefin. Die Zahl steige nur langsamer an.Hanauskes Hoffnung: Dass die Stellen aus der Erstbetreuung, wenn sie überflüssig werden, auf die Integrationsarbeit übertragen werden können. Ob das geschieht, sei aber eine politische Entscheidung.Die Kreisverwaltung teilfinanziert die Awo-Jobs. Von Sommer 2015 bis jetzt hat sie nach Angaben von Sprecher Klaus Heimann selbst zudem die Voraussetzungen für 30 Vollzeitstellen geschaffen. Darin enthalten sind zusätzliche Sachbearbeiter für das Jobcenter. „Und vor allem Mitarbeiter für das Jugendamt“, erklärt Heimann. Wichtig sei das wegen der vielen elternlosen Flüchtlingskinder, die in den Landkreis gekommen seien.Auch Heimann sieht keinen Grund, die Schere anzusetzen. „Die Menschen sind schließlich jetzt hier.“ Jcp

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