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Aus dem Landkreis B 65 noch bis Dienstag voll gesperrt
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis B 65 noch bis Dienstag voll gesperrt
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00:16 21.10.2013
Quelle: pr.
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Von Katharina Grimpe

Stadthagen. Grund für die Einbahnstraßenregelung ist die Sanierung des Radweges, die sich nahtlos an die Arbeiten an der Fahrbahn anschließt. Autofahrer, die von der Kreisstadt aus in Richtung Bad Nenndorf fahren wollen, werden wie in den vergangenen zwei Wochen über Lüdersfeld umgeleitet.

 Nach Auskunft von Markus Brockmann, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im Geschäftsbereich Hameln, sei es nicht möglich, den Verkehr über eingeengte Fahrspuren in beide Fahrtrichtungen durch den Baustellenbereich zu leiten. Grund ist, dass es dann nicht ausreichend Platz für Radfahrer und Fußgänger geben würde. „Die Alternative wäre eine Umleitung, und dass ist für Radfahrer und Fußgänger nicht zumutbar“, argumentiert Brockmann.

 Wie bereits berichtet, sind vier Wochen Bauzeit für den Radweg eingeplant. In den kommenden Osterferien ist dann der Kreuzungsbereich am „Vornhäger Krug“ an der Reihe.

 Nach anfänglichen Problemen mit der Beschilderung der Umleitungsstrecken seien bei der Verkehrsbehörde des Landkreises keine Beschwerden von Autofahrern oder Anwohnern eingegangen. Für eine Baustelle diesen Ausmaßes sei auf den Umleitungen alles „akzeptabel gelaufen“, erklärte Bernd Hugo, Mitarbeiter der Kreisverwaltung. Nach Angaben der Polizei in Stadthagen ist es trotz des sehr hohen Verkehrsaufkommens nur zu wenigen Bagatell-Unfällen auf den beiden Ausweichstrecken gekommen. Eine genaue Unfall-Zahl konnte Polizeisprecher Axel Bergmann nicht nennen.

 In Probsthagen habe sich die Situation nach Auskunft von Ortsvorsteherin Ursula Schweer etwas beruhigt, seitdem die Fahrt durch den Ort außer für Anlieger per Schild verboten wurde. Die Straße in den Ort aus Richtung Vornhagen sei sogar durch eine Barke komplett für den Verkehr gesperrt worden. „Seitdem sind keine Lastwagen mehr gekommen“, erklärt Schweer. Viele Autofahrer würden die Verbotsschilder allerdings ignorieren. Besonders dreiste Fahrer hätten sogar die Absperrbarke in Vornhagen aus der Verankerung gehoben und in den angrenzenden Acker geworfen.

 Die Probsthägerin hatte sich dafür stark gemacht, zusätzliche Verbotsschilder aufzustellen, nachdem zahlreiche Autos und sogar 40-Tonner die Umleitungsstrecke durch Probsthagen abkürzen wollten.

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