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Bauland mit Blick aufs Klinikum

Obernkirchen Bauland mit Blick aufs Klinikum

Die Stadt Obernkirchen will für den Bedarf an Bauland, den sie im Zuge des Klinikumneubaus in Vehlen erwartet, zentrumsnah gerüstet sein: Rund 20 Jahre nach den ersten Bestrebungen, den Bereich „Am Ahnser Wege“ im Süden der Nottstraße zu bebauen, soll das Projekt nun schnellstmöglich umgesetzt werden.

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Das Gebiet am „Am Ahnser Wege“ im Süden der Nottstraße soll zeitnah erschlossen und in Abschnitten bebaut werden.

Landkreis. Dem Investor schwebe eine stufenweise Erschließung und Bebauung vor, berichtet Rathausmitarbeiter Michael Swoboda im Bauausschuss. Städtebaulich sinnvoll sei demnach eine Überplanung des Dreiecks zwischen Nottstraße und Poggenort und das Bilden von Erschließungsabschnitten.
Bevor es zum ersten Spatenstich kommt, müsste die untere Nottstraße allerdings ertüchtigt werden, um den Autoverkehr aufnehmen und die Erschließung sichern zu können. Die Parzellenbreite gilt mit insgesamt acht Metern als ausreichend. Die Straße ist allerdings zum Teil nur auf etwa drei Meter Breite ausgebaut, eine Bankette von etwa einem Meter und ein Graben von etwa zwei Meter Breite schließen sich im Süden an. Die empfohlene Mindestbreite bei Wohngebieten in Ortsrandlagen beträgt jedoch mindestens 4,75 Meter bei weniger als 400 Autos pro Stunde.
Die Gas- und Wasserversorgung sowie die Oberflächenentwässerung sind an der Nottstraße bereits gewährleistet, die Schmutzwasserkanalisation müsste im Osten geringfügig erweitert werden. Die Entwässerung würde innerhalb des Bebauungsplanes insgesamt, auch mit Blick auf die schrittweise Vorgehensweise, gelöst werden. Die Planungs- und Erschließungskosten soll der Investor tragen.
Nach kontroverser Diskussion hat sich der Bauausschuss um Manfred Eßmann (SPD) am Ende bei einer Nein-Stimme und einer Enthaltung im Grundsatz dafür ausgesprochen, einen B-Plan aufzustellen und zunächst die Freiflächen direkt gegenüber den Bestandsgebäuden an der Nottstraße zu bebauen. Dort können sieben bis acht Häuser entstehen; die Grundstücksgrößen könnten je nach Zahl der Grundstücke zwischen 600 und 1000 Quadratmetern liegen. In einem späteren Schritt könnten dahinter zehn bis 20 weitere Häuser hinzukommen. Dirk Rodenbeck (CDU) drängt allerdings darauf, dass es vor einer so weitreichenden Entscheidung zunächst eine Begehung des Geländes gibt. Besagte Aktion könnte beim nächsten Treffen des Bauausschusses am 30. November im Rahmen eines Ortstermins stattfinden.

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