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Belebung auf Mania-Gelände

Kreisverkehrswacht Belebung auf Mania-Gelände

Nach einer Unterbrechung im vergangenen Jahr wird die Kreisverkehrswacht 2017 wieder ihr Verkehrssicherheitstraining anbieten. Mit dem ehemaligen Mania-Firmengelände in Nienstädt ist der Verein fündig geworden, nachdem er das einstige Alcatel-Areal in Stadthagen 2015 verlassen hatte.

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Ab Mai soll am Wochenende wieder Betrieb auf der brach liegenden Gewerbefläche herrschen. 

Quelle: rg

LANDKREIS. Problem dort war nach Darstellung der Vereinsvorsitzenden Ursula Müller-Krahtz die zunehmende Nutzung durch ansässige Firmen und Kleinkünstler. „Wir haben zum Schluss zwar Schilder aufgestellt, auf denen wir um Platz für das Training am Sonnabend baten, aber irgendwo standen trotzdem immer Autos“, erinnert sie sich.

2016 war dann das Jahr der Suche. Gemeinsam unterwegs waren der hiesige Verkehrswacht-Geschäftsführer Carsten Röbke und ein Vertreter der Landesverkehrswacht. In die engere Auswahl kamen zwischenzeitlich asphaltierte Flächen in Bückeburg neben der ehemaligen JVA und im Gewerbegebiet Meierfeld in Lauenau.

Pächterin lehnt ohne Begründung ab

Kurz vor Durchbruch stand die Verkehrswacht laut Müller-Krahtz bei einem Parkplatz in Sachsenhagen am Mittellandkanal. Eine ansässige Firma verlade dort Kali-Salz, zudem werde der Platz zum Beispiel auch für Zeltfeten genutzt. Doch dann kam eine begründungslose Absage der Pächterin.

Der Erfolg ergab sich schließlich aus einem Zufall heraus. Vereins-Geschäftsführer Röbke ist beim Straßenverkehrsamt beschäftigt und hatte als Außendienstler in Nienstädt zu tun. Dabei fiel sein Blick auf das Mania-Gelände, das so abseits liegt, dass der Trainigslärm niemanden stören dürfte.

Diesmal klappte alles. Mit einer Vertreterin der Pächtergemeinschaft wurde die Verkehrswacht sich einig. Der Vertrag läuft über fünf Jahre, monatlich zahlt die Wacht 100 Euro Miete.

Zusatzkosten sind verschmerzbar

Obwohl das Stadthäger Alcatel-Gelände kostenfrei zur Verfügung stand, sind die nun fälligen Zahlungen für die Verkehrswacht verschmerzbar – auch, weil ein Teil der rund 90 Euro Kursgebühren pro Person einbehalten wird. Darüber hinaus hat die Schaumburger Verkehrswacht 2016 Einnahmen aus Geldbußen auf gleichbleibendem Niveau von mehr als 6000 Euro gehabt, der Kassenstand zu Beginn 2017 lag bei rund 37000 Euro.

Die Schwierigkeit, ein geeignetes Gelände für das Sicherheitstraining zu finden, ist in ganz Niedersachsen bekannt. Das bestätigte auch die Geschäftsführerin der Landesverkehrswacht Cornelia Zieseniß bei der jüngsten Jahresversammlung der Kreisverkehrswacht. In Schaumburg stellt man sich Müller-Krahtz zufolge nun darauf ein, das Gelände auch Wachten von außerhalb zu überlassen.

Sobald das Wetter es erlaubt, will die Verkehrswacht die sogenannte „Gleitfäche“ auftragen, eine spezielle Farbe, mit der das Rutschen auf glattem Untergrund simuliert wird. Mit einer Eröffnung des Geländes und ersten Sicherheitstrainings rechnet Müller-Krahtz für Mai. jcp

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