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Beratung statt Strafe für Jugendliche

Eine zweite Chance Beratung statt Strafe für Jugendliche

Gerade Jugendliche neigen dazu, ihre Grenzen auszutesten und Dinge auszuprobieren, die eigentlich verboten sind. Oftmals kollidieren diese Vorhaben allerdings mit dem Betäubungsmittelgesetz und beinhalten Substanzen wie Cannabis, die abhängig machen könnten. Damit aus einer Jugendsünde keine handfeste Sucht entsteht hat das Diakonische Werk ein neues Beratungsprogramm auf die Beine gestellt.

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Quelle: Archiv

Landkreis (js). „Beratung statt Strafe heißt unsere Kampagne, die Jugendlichen die Chance bietet, nach einem geringfügigen Vergehen im Rahmen des Betäubungsmittelgesetzes anstelle einer Strafverfolgung in Beratung zu gehen“, sagt Günter Hartung, Geschäftsführer der Diakonie. Das bedeutet, dass Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren, die beispielsweise erstmals mit wenig Cannabis erwischt wurden, von einer Strafverfolgung verschont bleiben, sofern sie zu drei Beratungsgesprächen der Suchtprävention des Diakonischen Werkes gehen. Ob die jungen Erwachsenen das Angebot auch wahrnehmen können, hängt von den Umständen und der Menge der sichergestellten illegalen Substanzen ab. „Der Ermessenspielraum, wer zu uns kommen kann, liegt bei der Staatsanwaltschaft“, erklärt Hartung.
„Hier können wir klären, warum die Jugendlichen zu den Drogen gegriffen haben und was die Folgen davon sein könnten“, sagt Sabine Simon von der Suchtprävention. Durch die Schweigepflicht könne ein geschützter Rahmen geschaffen werden, der dabei helfen kann, das „Risikoverhalten junger Menschen zu minimieren und die Eigenverantwortung zu stärken“, so Simon. Hartung resümiert: „Dieser Warnschuss ist eine enorme Chance für Jugendliche.“

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