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Berichte über den Weg in die Selbstständigkeit

Landkreis / Gründungstag Berichte über den Weg in die Selbstständigkeit

Zahlreiche Aussteller, Jungunternehmer und bereits etablierte Firmen haben sich am Sonnabend beim 13. Gründungstag im Stadthäger Kreishaus präsentiert. Die Eröffnungsrede hielt der Schaumburger Landrat Jörg Farr.

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Manuela Zimmermann hat bei der Gründung der Kinderwerkstatt in Obernkirchen gute Unterstützung erhalten.

Quelle: jw

Landkreis (jw). Er betonte insbesondere die neue Struktur des Gründungstages. Die letzten Male gab es Fachvorträge zu einzelnen Gründungsförderungen und zu Möglichkeiten bei der Existenzschaffung. Dieses Mal präsentierten sich die Existenzgründer selbst in Diskussionsrunden, bei denen sie ihren eigenen Weg zur Unternehmensgründung beschrieben. „So werden die Informationen für potentielle Existenzgründer viel authentischer“, sagte Farr. Rückblickend auf die letzten Jahre stellte der Landrat zudem eine Veränderung in den Beratungsgesprächen des Zentrums für Existenzgründung und -sicherung (Z.U.G.) fest. „In der Vergangenheit geschahen viele Gründungen aus der Not heraus. Mittlerweile finden aber viele Arbeitnehmer auf dem florierenden Arbeitsmarkt einen Job und sind nicht „gezwungen“, eine eigene Existenz zu gründen. In den Beratungen geht es nun viel mehr darum, qualitativ hochwertige Existenzideen zu fördern“, so Farr.

Diese Veränderung der Gespräche bestätigte auch Stefan Tegeler, Amtsleiter für Wirtschaftsförderung im Landkreis Schaumburg. „Die Gründer stehen beim ersten Gespräch schon mit einer ausgereiften Idee am Start. Die Beratung des Z.U.G. dient nun vielmehr dazu, sich den letzten Feinschliff zu holen, Kontakte zu erlangen oder bürokratische Hürden zu nehmen“, berichtete Tegeler.

Unternehmer berichten über Existenzgründung

An ihren Ständen und in großen Diskussionsrunden gaben die Gründer einen Einblick in ihren Weg zur Selbstständigkeit. Manuela Zimmermann hat im Mai 2011 gemeinsam mit Jana Schirmer die Kinderwerkstatt Obernkirchen gegründet. Die qualifizierten Tagesmütter betreuen seitdem von Montag bis Freitag, 7 bis 18.30 Uhr, bis zu acht Kinder unter drei Jahren gleichzeitig. „Wir legen viel Wert auf eine familienähnliche Atmosphäre“, so Zimmermann. Bei der Gründung habe es kaum Probleme gegeben. „Die Türen der Stadt Obernkirchen standen von Beginn an offen, und wir erhalten einen Betriebskostenzuschuss der Stadt für unsere Räumlichkeiten“, berichtete die Tagesmutter.

Auch Lutz Knoblich und Olaf Südmeyer haben Mitte 2011 eine Existenz gegründet. In ihrer „Tesflow GmbH“ stellen sie Kontaktierungsvorrichtungen her. Das Unternehmen ist hauptsächlich in der Automobilbranche unterwegs, in der die Geräte bei technischen Tests zum Einsatz kommen. „Die Firma läuft bisher ganz hervorragend, die Nachfrage übertrifft unsere Erwartungen“, berichtete Knoblich.

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