Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Brandt: Burka und Kopftuch müssen weg

Reginalkonferenz der CDU Schaumburg Brandt: Burka und Kopftuch müssen weg

Am Ende sind sie doch wieder Thema gewesen: die Flüchtlinge, eigentlich nur ein Randaspekt bei der Regionalkonferenz der Schaumburger CDU. Den Anstoß gab die Auetaler Christdemokratin Corina Weiß, die in Teilen der Bevölkerung Angst ausgemacht hat.

Voriger Artikel
Verkehrsmeldungen für Dienstag, 16. August
Nächster Artikel
Aus dem Fass fließt original bayerisches Wiesnbier

Bei der Regionalkonferenz stellen Klaus-Dieter Drewes (von rechts), Horst Sassenberg, Petra Ritter, Gunter Feuerbach und Heiko Tadge politische Positionen der CDU Schaumburg vor. Mit dabei auch Jörn Lohmann, der ebenfalls bei der Kommunalwahl kandidiert.

Quelle: wk

GELLDORF. Viele Bürger, so Weiß, fürchteten zwischenzeitlich vermehrt mit dem Zustrom der Flüchtlinge einhergehende Probleme. Beklagt würden in den Gesprächen unter anderem die große Anzahl junger Flüchtlinge, Unterrichtsausfall an den Schulen sowie negative Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt.

Wegen der Sorgen könne die AfD bei den Wählern punkten. Ergo müsse man jenen Wählern klarmachen, dass die Probleme nicht so groß sind, wie sie scheinen.

Der Kreisvorsitzende Klaus-Dieter Drewes bemerkte darauf, man müsse „vor Ort situativ und lösungsorientiert tätig sein“. Kreistags-Fraktionschef Gunter Feuerbach kommentierte derweil, dass es nie so laufe, „wie man es sich gedacht hat“. Zudem sei die Lösung von Problemen „immer schwierig“, wobei mehrheitlich gefasste Beschlüsse getragen werden müssen, solange sie sich im rechtsstaatlichen Rahmen bewegen.

Integrationen könnern fünf bis sieben Jahre dauern

Ferner merkte er an, dass die Integration von Flüchtlingen aus dem nordafrikanischen und arabischen Raum Expertenmeinungen nach wohl fünf bis sieben Jahre dauern werde. Als Beleg dafür, dass das sein könne, verwies er auf die Einwanderung zahlreicher deutschstämmiger Spätaussiedler aus Russland in den neunziger Jahren, die inzwischen ebenfalls integriert seien.

Muslimischen Flüchtlingen müsse man „Hilfe bieten, wenn sie bereit sind, hier nach unseren Regeln zu leben“, ergänzte der Niedernwöhrener Christdemokrat Thomas Brandt. Dies bedeute aber auch: „Die Burka weg, das Kopftuch weg und die Gleichberechtigung her.“

Zum Auftakt der Konferenz hatte Feuerbach das Thema Flüchtlinge nur kurz angesprochen. Eine Stadthägerin habe ihm gegenüber geäußert, Bundeskanzlerin Angela Merkel solle „mal deutlicher Kante zeigen“. Angela Merkel, habe er erwidert, denke „Probleme vom Ende her“. Jedoch mache die Bundeskanzlerin von ihr angedachte Lösungsansätze nicht vorschnell publik, um sich diese nicht von den Medien zerreden zu lassen, bevor über diese Maßnahmen überhaupt ernsthaft im Bundesparlament debattiert wird.

Oberkirchen könnte vom neuen Krankenhaus profitieren

Nach dieser Anmerkung stand aber erst einmal rein Lokalpolitisches im Mittelpunkt. Zum Beispiel das Gesamtklinikum: Angesichts der rund 900 Mitarbeiter, die dort arbeiten werden sowie in Anbetracht der voraussichtlich vielen Besucher rechnet Kreistags-Vize Horst Sassenberg damit, dass die Stadt Obernkirchen von dem neuen Krankenhaus profitieren wird. Zudem müsse der Landkreis nach der Inbetriebnahme des Großklinikums nicht mehr für die „erhebliche Defizite“ schreibenden Kreiskrankenhäuser in Stadthagen und Rinteln aufkommen. Bei der Entscheidung für das Gesamtklinikum sei es um das „große ganze Gute“ gegangen, fügte die Nienstädter CDU-Kandidatin Petra Ritter hinzu.

Parteikollege Heiko Tadge aus Stadthagen hob derweildie Bedeutung der „interkommunalen Zusammenarbeit“ sowie das Engagement der insgesamt 108 Schaumburger Ortsfeuerwehren hervor. Letztgenannte gelte es weiterhin zu unterstützen – etwa, indem man sie gut ausstatte. Überdies warb er für einen Ausbau des Anruf-Bus-Systems. we

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

O’zapft is heißt es in der Stadthäger Festhalle wieder am Freitag und Sonnabend, 23. und 24. September. Dann dominieren die Farben Blau und Weiß in der Halle und fesche Frauen in farbenfrohen Dirndln tanzen auf den Tischen... mehr