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Aus dem Landkreis Bürgerarbeit kommt langsam ins Rollen
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Bürgerarbeit kommt langsam ins Rollen
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22:11 10.05.2011
Vor der Ausschuss-Sitzung: Dieter Schade (Paritätische Lebenshilfe, rechts) zeigt Kreis-Sozialdezernent Klaus Heimann (links) und Bernd Dittmer vom Job-Center die Lothar-Wittko-Werkstatt. © par
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Landkreis (par). „Für diese Jobs kommen nur Leute in Frage, die wir als arbeitsmarktfern klassifizieren“, erklärte Dittmer. Er unterstrich die Bedeutung dieser Arbeitsplätze und betonte, dass die Tätigkeiten alle im öffentlichen Interesse der Bürger seien. Gemeinnützigkeit und Zusätzlichkeit seien jene Begriffe, die diese Form der Arbeit charakterisierten. „Kein Betrieb darf sich durch diese Beschäftigung in seiner Auftragslage benachteiligt fühlen“, so Dittmer.

Das Spektrum der bisher akquirierten Jobs ist breit gefächert. Das Deutsche Rote Kreuz hat beispielsweise einige Plätze geschaffen, genauso wie weitere karitative Organisationen in Schaumburg. „Mehr als 150 Stellen können wir nicht schaffen. Aufgrund unseres Antrags wurden uns Bundesgelder für genau diese Anzahl zur Verfügung gestellt“, berichtete Harald Niemann, Teamleiter für die Arbeitsbereiche Markt und Integration des Job-Centers in Rinteln.

Die Stellen teilen sich sowohl in Vollzeit- (30 Stunden pro Woche) und in Teilzeitbeschäftigungen (20 Stunden) auf.

Derzeit sind 41 Stellen vergeben, rund 30 weitere durchlaufen das Antragsverfahren. „An uns treten Vereine und Organisationen heran und können Arbeitsplätze anbieten. Diese müssen zunächst geprüft werden“, so Niemann. Die Stadt Rinteln gilt in dem Projekt als Vorreiter, zumal sie schon 19 Plätze besetzen konnte. Laut Niemann habe Rinteln „weniger Bedenken“, Stellen für diese Form der Arbeit zu genehmigen. „Stadthagen befindet sich noch etwas in der Findungsphase. Doch auch hier bin ich optimistisch, dass bald mehr Bewegung reinkommt und die Kreisstadt ihren Teil zur Schaffung beiträgt“, so Dittmer.

Noch bis 31. Oktober können in Schaumburg Stellen beantragt werden, die bis spätestens 31. Dezember dieses Jahres auch besetzt werden müssen. Ansonsten fallen sie weg. Die finanziellen Mittel, die der Bund zur Verfügung stellt, haben danach keine Gültigkeit mehr.

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