Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 9 ° heiter

Navigation:
Bundespolizist steht vor Gericht

Besitz von Kinderpornografie Bundespolizist steht vor Gericht

Der Schaumburger Bundespolizist, der auf der Wache am Hauptbahnhof in Hannover zwei Flüchtlinge misshandelt haben sollte, steht ab Dienstag vor Gericht. Zwar hatte sich der Folterverdacht nicht erhärten lassen. Später fanden Ermittler bei dem Mann allerdings Kinderpornos.

Voriger Artikel
„Da wird richtig Masse verbaut“
Nächster Artikel
Verkehrsmeldungen für Dienstag, 19. Juli

Am Harrenhorst gehen die Dinge am Montag wieder ihren gewohnten Gang.

Quelle: Symbolfoto

Landkreis/Hannover. Der zunächst mit Foltervorwürfen konfrontierte Bundespolizist kommt am Dienstag wegen des Besitzes von Kinderpornografie und verbotener Waffen vor Gericht. Der 40-Jährige soll sich laut Anklage über das Internet kinderpornografische Bilder und Videos verschafft haben. Bei Hausdurchsuchungen sei bei ihm außerdem eine Pumpgun mit Schrotmunition entdeckt worden.

Weil der Mann im Kollegenkreis Handy-Fotos von der angeblichen Misshandlung zweier Flüchtlinge auf der Wache im Hauptbahnhof Hannover verschickt hatte, war zunächst auch wegen Misshandlung ermittelt worden. Mangels hinreichenden Tatverdachts wurde dieses Verfahren eingestellt. Der Beamte gab später an, die angebliche Misshandlung sei nur Prahlerei gewesen. Der Mann habe randaliert und sei deshalb gefesselt worden.

Allerdings muss der Beamte sich jetzt auch wegen eines Verstoßes gegen das Kunsturheberrechtsgesetz verantworten, weil er das Foto eines der Flüchtlinge ohne dessen Einverständnis verbreitet hatte.

Schaumburger hat 14-Jähriger ein pornografisches Foto von sich geschickt

Bereits im Oktober hatte der Schaumburger eine Geldstrafe zahlen müssen, weil er ein pornografisches Foto von sich einer 14-Jährigen geschickt hatte, die er in einem Zug angesprochen hatte.

Als Reaktion auf die Misshandlungsvorwürfe hatte Bundespolizei-Präsident Dieter Romann eine Sonderbeschwerdestelle angekündigt, die Beamten das Melden von Vergehen in den eigenen Reihen vereinfachen soll. Auch in der Wache am Hauptbahnhof Hannover gab es eine interne Untersuchung. Zu deren Ergebnissen wollte die Bundespolizei nichts mitteilen. Die Foltervorwürfe hatten zunächst für große Empörung gesorgt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

O’zapft is heißt es in der Stadthäger Festhalle wieder am Freitag und Sonnabend, 23. und 24. September. Dann dominieren die Farben Blau und Weiß in der Halle und fesche Frauen in farbenfrohen Dirndln tanzen auf den Tischen... mehr